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Fußball-Kreisoberliga Ü50 : Aufregendes Derby sorgt für Unmut

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

TSV Bützow schlägt den SV Grün-Weiß Jürgenshagen knapp mit 3:2 / Gäste hadern mit dem Schiedsrichter

svz.de von
erstellt am 06.Sep.2014 | 11:59 Uhr

„Jürgenshagen hat uns das Leben ganz schön schwer gemacht.“ So lautet das Fazit der Bützower Kreisoberliga-Kicker (Ü50) nach dem Derby am Donnerstagabend gegen den SV Grün-Weiß. Hauchdünn mit 3:2 setzten sich die gastgebenden Warnowstädter gegen den Tabellenletzten durch und haben nun Platz fünf in der Tabelle sicher.

Während die Jürgenshagener mit ihrem ersten Saisonsieg im Rücken an den Wall reisten, wollten die Hausherren nach zuletzt zwei Niederlagen den Bock wieder umstoßen. Leichter gesagt, als getan, denn die Grün-Weißen präsentierten sich gut. Die Bützower verbuchten zwar ein optisches Übergewicht, erzielten daraus aber zunächst nichts Zählbares. Eine Viertelstunde verging, als es den ersten Aufreger der Partie gab. TSV-Angreifer Volker Pusch wurde von Jürgenshagens Torwart Siegbert Diehl von den Beinen geholt, der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Das wollten die Gäste nicht wahrhaben. Bützows Spieler Michael Lübke, der selbst auch Schiedsrichter ist, sprach dagegen von einem klaren Foulspiel. Holger Klähn ließ sich letztlich nicht zweimal bitten und vollstreckte zur Bützower Führung. Die Jürgenshagener haderten dann auch nicht lange mit der Entscheidung und suchten stattdessen den Ausgleich. Nach einem Eckball war es dann auch soweit. Wilfried Düntsch nickte ein. Ebenfalls per Kopf war in der 28. Minute Holger Klähn erfolgreich, als er eine Hereingabe von Michael Lübke verwertete. Den Schlusspunkt im ersten Durchgang setzten aber wieder die Gäste. Nach einem abgewehrten Schuss von Wilfried Düntsch drückte Fred Stohl den Ball mit dem Bauch über die Linie.

Im zweiten Durchgang passierte dann erst einmal lange Zeit nichts mehr. Der TSV verzeichnete zwar ein Chancenplus, scheiterte immer wieder am starken Siegbert Diehl. Beim 3:2-Siegtreffer brauchten die Bützower dann auch tatkräftige Unterstützung der Jürgenshagener, denn als Karl-Heinz Westendorf abzog, wurde der Ball unglücklich von Heiko Henschke ins eigene Tor gelenkt (62.). Im Anschluss lieferten sich beide Mannschaften dann noch einen offenen Schlagabtausch. Den Grün-Weißen gelang sogar noch der vermeintliche Ausgleich, doch der Unparteiische entschied auf Foulspiel an TSV-Keeper Frank Guse, der die Hände bereits auf dem Ball hatte und Wilfried Maus dadurch beim Nachstochern regelwidrig an den Ball kam. Diese Entscheidung löste bei einigen Jürgenshagenern noch einmal wilde Proteste aus, änderte aber nichts an der knappen und „unglücklichen“ Niederlage, so Manfred Liebermann, Mannschaftsbetreuer der Grün-Weißen. Seiner Meinung nach war ein Unentschieden absolut drin und wäre auch verdient gewesen.

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