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Lokaler Sport Bützower Zeitung

21. November 2017 | 20:42 Uhr

Handball : Auf- und Abstieg bleibt offen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Handball-MV-Liga, Männer: Bützow und Schwaan droht die Verbandsliga

Nach dem nun als erster Absteiger der Handball-Mecklenburg-Vorpommern-Liga die zweite Vertretung des Doberaner SV feststeht, geht es nun für den TSV Bützow (11.) und Schwaaner SV (12.) darum, den zehnten Tabellenplatz anzusteuern. Grund dafür ist, dass aus den oberen Spielklassen mehrere Absteiger der Ostsee-Spree-Liga (aus der 3. Liga) und dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern (aus der Ostsee-Spree-Liga) zugeordnet werden müssen.

Das bedeutet nach aktuellem Tabellenstand in der Ostsee-Spree-Liga (OSL), dass das Team aus Loitz auf jeden Fall in die MV-Liga absteigt. Zwei weitere Teams, die Erste aus Doberan und der SV Neubrandenburg, sind noch die Wackelkandidaten, als zweites bzw. drittes Team in die MV-Liga mit abzusteigen. Hinzu kommt der Unsicherheitsfaktor, ob überhaupt ein Team aus der MV-Liga bereit ist, in die Ostsee-Spree-Liga aufzusteigen. Stralsund II darf nicht, wenn die eigene Erste aus der 3. Liga in die OSL absteigt. Der HC Empor Rostock II und der SV Mecklenburg Schwerin als potenzielle Kandidaten sind noch am Überlegen, haben noch bis zum 30. April Zeit, sich zu entscheiden.


TSV und SSV treffen auf direkte Konkurrenz


Auch mindestens ein Aufsteiger aus der Verbandsliga (Usedom II und Neukloster stehen in den Playoffs) wird einen Platz in der MV-Liga beanspruchen. Im schlimmsten Fall würden somit auch Platz elf und zwölf aus der MV-Liga in die Verbandsliga absteigen. Das wären momentan der TSV Bützow und Schwaaner SV, die beide heute auf direkte Konkurrenten im Tabellenkeller treffen. Der TSV gastiert um 18 Uhr in Ribnitz (10.), der SSV empfängt um 16 Uhr Demmin (8.).

Das Schwaaner Männerteam startet in die letzten drei Spiele mit der kleinen Serie von drei nicht verlorenen Spielen aus den vergangenen Spieltagen. Mit dem 20:20 beim HC Empor, dem 25:24 über die SG Parchim/Matzlow-Garwitz und einem 20:20 beim aktuellen Landesmeister Stavenhagen wurden trotz größter Personalprobleme vier Punkte geholt. Da sich aber die Situation für die letzten Spiele nicht spürbar verbessern wird, gilt es, an die vorangegangenen Spiele hinsichtlich des Siegeswillen anzuknöpfen und möglichst noch vier Pluspunkte gegen die Mitabstiegskonkurrenten aus Demmin und Bützow einzufahren. Dann wäre der 10. Platz eine realistische Zielstellung. Die Teamverantwortlichen hoffen, dass Bernt Kratkey, Paul Kröger, Philipp Bender und Neuzugang Boris Demki einsatzbereit sind.

Fakt ist, dass der TSV Bützow und der Schwaaner SV nicht nur heute zum Siegen verdammt sind, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen zu können. Vielleicht muss das auch gar nicht sein, aber das hängt von so vielen anderen Faktoren ab, die die beiden Teams nicht beeinflussen können. Viel spannender, als dieser Saisonabschluss, kann es für die Handballgemeinde in Bützow und Schwaan nicht sein.

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