Handball-Verbandsliga : Als Spitzenreiter ins neue Jahr

Schwebt mit dem Schwaaner SV auf der Erfolgswelle: Steffen Strube geht mit dem SSV als Spitzenreiter der Verbandsliga Ost ins neue Jahr.
Schwebt mit dem Schwaaner SV auf der Erfolgswelle: Steffen Strube geht mit dem SSV als Spitzenreiter der Verbandsliga Ost ins neue Jahr.

Handball-Verbandsliga: Der Schwaaner SV (Ost-Staffel) und TSV Bützow (West-Staffel) führen nach weiteren Siegen ihre Ligen an

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16. Dezember 2019, 05:00 Uhr

Der Schwaaner SV konnte sich im Kampf um die Tabellenspitze der Handball-Verbandsliga Ost gegenüber dem HSV Grimmen II wieder etwas absetzen. Zumindest in Sachen Tordifferenz sind die Schwaaner den punktgleichen Grimmenern nach dem 42:27-Erfolg gegen den SV Motor Barth nun einen deutlichen Schritt voraus. Folglich geht der SSV als Spitzenreiter der Staffel und neue Jahr.

Das Spiel gegen Barth machte noch einmal ganz klar deutlich, warum das so ist. ,,Wir haben eine extrem hungrige Mannschaft, bei der es im Moment scheinbar egal ist, wer spielt. Immerhin haben fünf Spieler gefehlt“, sagt Arne König vom Schwaaner Trainer-Team. Toni Schumann, Benjamin Humke, Niklas Kreim, Mick Zöllig und Christian Polkow waren nicht dabei, was die Mannschaft aber zu kompensieren wusste. Und zwar mit einem begeisternden Offensivhandball. Nach zuvor vier Auswärtsspielen in Folge brannte das SSV-Team förmlich darauf, der voll besetzten Beke-Sporthalle ein Spektakel zu liefern. Das gelang ihm eindrucksvoll. ,,22 und 20 geworfene Tore pro Halbzeit sind wirklich stark - egal in welcher Liga“, lobt König. Dass die Heimsieben auch 27 Gegentreffer zuließ, kann der Schwaaner Trainer gut verkraften. ,,Das war ein Offensivspektakel auf Kosten der Defensive. Das muss ich dieser Mannschaft in solchen Spielen auch zugestehen, weil sie so unglaublich ballgewinnorientiert und aggressiv offensiv denkt“, erklärt Arne König.

Im Großen und Ganzen war es ein echtes Handballfest in der Beke-Sporthalle, denn neben dem Spektakel auf der Platte ließ sich auch noch der Weihnachtsmann blicken und verteilte das eine oder andere Geschenk. Die Stimmung auf den Rängen war nicht nur dann, sondern schon während des Spiels bestens.

Spielfilm: 4:3 (5.), 10:6 (11.), 16:11 (22.), 22:14 (30.), 27:17 (38.), 35:21 (53.), 42:27 (60.)
Schwaaner SV: Bastian Grünwald, André Froriep - Marcel Frieser (4), Lennart Nixdorf (3), Christian Ullrich, Nils Peters (1), Ben Zimmer (6), Jean Gruszka (4), Lukas Ziegler, Thies Hildebrandt (9), Paul Schfuß (9), Paul Kröger, Steffen Strube (6/2)

Ein Glück, dass ein Handball-Spiel 60 Minuten dauert, denn so hatte der TSV Bützow bei der TSG Wittenburg genug Zeit, um einen zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand aufzuholen. „Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Angriff, weil wieder ohne Backe gespielt wurde und die Halle sehr rutschig war, haben wir uns in der Abwehr und Angriff gefunden“, so die Erklärung von Bützows Trainer Thomas Necker, warum es zunächst nicht rund lief. Es dauerte satte 36 Minuten, ehe die Gäste erstmals in Führung gingen (12:13). Anschließend entwickelte sich ein Selbstläufer aus Sicht des TSV. Er spielte sich in einen Rausch und baute die Führung immer weiter aus. „Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel, aber auch ein schöner Jahresabschluss aufgrund einer guten Mannschaftsleistung“, sagt Thomas Necker.

Die Bützower gehen als Spitzenreiter der West-Staffel ins neue Jahr, vor dem SV Matzlow-Garwitz. Nach dem Jahreswechsel kommt es am 11. Januar dann auch gleich zum Top-Spiel gegen den Tabellenzweiten. „Dann heißt es Wiedergutmachung“, blickt Necker voraus, denn der Gegner fügte den Bützowern im Hinspiel die bislang einzige Saisonniederlage zu. Diesmal genießt der TSV allerdings Heimrecht.

Spielfilm: 4:4 (14.), 9:5 (23.), 10:10 (28.), 12:13 (36.), 14:22 (48.), 18:25 (56.), 21:26 (60.)

TSV Bützow: Falk Schünemann – Yannick Laß (1), Philip Wahl (6), Jonas-Magnus Dethloff (3/2), Denny-Rico Pahl (4), Maximilian Veit (5/1), Sebastian Kröger (1), Bernhard Zisler (2), Henning Zisler (2), Dustin Kauer (2), Carsten Behning

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