Landesliga: Bentwischer verschießen schon wieder Elfmeter

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02. November 2010, 09:06 Uhr

Rostock | Das Spitzenduell des

10. Spieltages der Fußball-Landesliga Nord zwischen Bentwisch und Güstrow wurde zu einer wahren Zitterpartie für den FSV. Schon wieder konnte er einen Elfmeter nicht verwandeln.

Bentwisch - Güstrower SC 1:0 (1:0)

Bentwisch war den Güstrowern überlegen. Aus dem Spiel heraus wurden die Gäste selten gefährlich. Nur über die Standards entwickelten sie Druck. Schon in der 16. Minute hätte der FSV 1:0 führen müssen. Nachdem Tom Müller im Strafraum unfair von den Beinen geholt wurde, entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Doch den schwachen Versuch von Tom Günther parierte der Güstrower Keeper ebenso wie seinen Nachschuss aus drei Metern. Erst kurz vor der Pause erzielte Tim Hochheiser die verdiente Führung. Weil die Bentwischer in der zweiten Halbzeit Überzahlsituationen schlecht ausspielten und Chancen nicht nutzten, wurde die Partie noch mal zittrig.

Eckehard Pasch (Bentwisch): Auch wenn das Resultat knapp aussieht, haben wir hochverdient gewonnen. Nach mehreren verschossenen Elfmetern hintereinander werden wir diese wohl jetzt speziell üben müssen.

Bentwisch: Müller - Boy (verletzt/50. Labitzke), Rosenkranz, Piepelow, Kaminski - Müller, Schindel, Hochheiser, Pustolla - Tarra, Günther (88. Kapanke)

PSV Ribnitz-Damgarten - FSV Kühlungsborn 2:5 (0:4)

Mit Offensivfußball vom Feinsten überrollten die Kühlungsborner die Gastgeber. Sie arbeiteten sich viele Chancen heraus, die auch in Tore umgemünzt werden konnten. Björn Plate hat dabei viermal glänzend über die rechte Außenbahn vorbereitet. Hinten ließ der FSV wenig zu. In den letzten zehn Minuten fehlte den Mannen um Trainer Holger Scherz aber noch die Spritzigkeit, sie wurden unkonzentrierter und kassierten schlussendlich noch zwei Gegentreffer.

Holger Scherz (Kühlungsborn): Wir sind zur Zeit in einer schwierigen Situation. Mit den vergangenen Niederlagen konnten wir nicht so gut umgehen. Aber beim Auftritt gegen den PSV zeigte das Team mal wieder eine ganz andere Körpersprache, es hat Charakter bewiesen.

Kühlungsborn: Schwanitz - Niemann, Kelling, Hofmann, Kern (64. Stechow), Balbach, Plate, Scheller, I. Schultz (69. Grünberg), Keil, R. Schultz (83. Steputat)

Bützow - SV Hafen Rostock 3:1 (2:0)

Die spielerisch bessere Mannschaft waren die Rostocker. Abgezockter und erfahrener zeigten sich aber die Hausherren. Schon in den ersten fünf Minuten erarbeitete sich Hafen eine Riesenchance, die aber nicht genutzt wurde. Stattdessen traf Bützow zum 1:0 (5.). Nach dem 2:0 mussten die Gäste aufmachen, kassierten als "Dank" einen Konter zum 0:3. Doch die Hansestädter gaben nicht auf. Nach toller Einzelleistung gelang dem lange verletzten Paul Schubert der Anschlusstreffer (85.).

Ralf Henninger (SV Hafen): Wir sind noch in einem Lernprozess, haben eine junge Truppe. Diese Niederlage ist kein Rückschlag für uns.

Hafen: Krüger - Ohm, Föllmer, Jäger, Lubkowitz, Drewniok (62. Küter), Patzenhauer (67. Schubert), Jostock, Breitsprecher (verletzt/46. Schildt), Meyer, Kapolka

SV Rambin - SV Pastow 0:4 (0:0)

Besonders in Hälfte zwei waren die Pastower klar überlegen. Aus ihren Möglichkeiten hätten sie allerdings mehr machen müssen. Sehenswert waren die Treffer von Thomas Leschke und Sören Hickstein. Leschke versenkte einen Fernschuss aus etwa 25 Metern zum 2:0 (48.), und Hickstein musste beim 4:0 (74.) nur noch den Fuß hinhalten, nachdem Willem Hapke und Michael Brzezinski durch tolle Kombination die Abwehr der Rambiner schwindlig spielten. Kurz davor bekam Kay Felske (Pastow) Gelb-Rot nach angeblicher Schwalbe im Mittelfeld.

Andreas Seering (Pastow): Wir waren gewarnt und wussten, dass Rambin recht heimstark ist. Deswegen wollten wir nicht in deren Konter laufen. Pastow: Bönecke - Diesterhoff, Hickstein,

C. Seering, Felske, Leschke (79. Lange), Stroteich, Schmidt (40. Brzezinski), Hapke, Pries, Ernst (83. Gohlke)

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