Konrad Landsmann: Ein Leben mit und für den Sport

Konrad Landsmann zeigt nach wie vor großes Interesse am Sportgeschehen. privat
Konrad Landsmann zeigt nach wie vor großes Interesse am Sportgeschehen. privat

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30. Oktober 2010, 01:57 Uhr

Wittenberge | Der Sport in der Prignitz ist sehr eng mit seinem Namen verbunden. Und viele aus der heutigen Trainer-, Übungsleiter- und Sportlehrer-Generation gingen durch seine Schule: Konrad Landsmann. Am Montag feiert er seinen 90. Geburtstag.

Geboren am 1. November 1920 in Lenzen verlebte Konrad Landsmann hier seine Kindheit. Wie jeder Junge jagte er zuerst dem runden Leder nach. Aber er kommt auch mit dem Handball und der Leichtathletik in Berührung. Nach Beendigung seiner Schlosserlehre in Karstädt 1939 nimmt er eine Tätigkeit im Gaswerk Lenzen auf. Im April 1941 zur Marine eingezogen, übersteht er auf einem U-Boot die Kriegsjahre und kehrt am 5. November 1945 glücklich und gesund in die Heimat zurück.

Ab 1946 ist er als Übungsleiter in der Leichtathletik tätig und nimmt an den ersten Waldläufen der Stadt Wittenberge mit Erfolg teil. Nach der Gründung der BSG Lok Wittenberge, im Jahre 1949, deren Mitglied Konrad Landsmann von Anbeginn ist, geht eine Sektion Handball gemeinsam mit Leichtathletik hervor. Hier ist er Übungsleiter in beiden Sportarten und aktiver Handballer. 1956 trennen sich die Handballer und Leichtathleten. Landsmann bleibt der Leichtathletik treu, ist neben seiner Übungsleitertätigkeit in den 50er und 60er Jahren Kampfrichter und Wettkampf organisator.

Von 1961 -66 absolviert er an der DHFK Leipzig ein Fernstudium mit dem Abschluss als Diplomsportlehrer. 1967 war er Initiator und Mitbegründer des Trainingszentrums Leichtathletik bei der BSG Lok Wittenberge.

Als Ruheständler baute er 1987 gemeinsam mit seiner Frau Anneliese eine Gymnastikgruppe für Rentner auf. Ihr gehörten bis zu 20 Mitglieder an. Nachdem Landsmann seinen Wohnsitz nach Schnackenburg verlegt hatte, baute er von 1993-95 ein Handballteam auf, das er in der ersten Zeit auch erfolgreich betreute. 1994 gründete er eine gemischte Rentner-Gymnastikgruppe. Diese Gruppe existiert heute noch, obwohl Konrad Landsmann 2003 wieder nach Wittenberge zog. Auch im hohen Alter zieht es ihn immer noch regelmäßig zu den Handballspielen des PHC Wittenberge und ins Ernst-Thälmann-Stadion zu den Leichtathleten.

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