Halbe Republik segelt auf Inselsee

Beim Inselseefest wird an diesem Wochenende auf dem Güstrower Inselsee die 14. WM-Revanche um den Fair-Play-Pokal der olympischen Finn-Dinghy-Klasse ausgetragen.

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01. August 2009, 08:28 Uhr

Güstrow | Die Traditionsregatta auf dem Güstrower Inselsee, vom Alt-Güstrower und ehemaligen Finnsegler Fritz Cordshagen ins Leben gerufen, wird als WM-Revanche bezeichnet, weil an ihr nicht nur die deutschen Teilnehmer der Masters-WM, der Weltmeisterschaft der über 40-Jährigen in der olympischen Finn-Klasse, teilnehmen, sondern auch jene, die an der Weltmeisterschaft nicht teilnehmen konnten - eine Revanche eben. Heute geht es ab 10.30 Uhr mit der ersten Wettfahrt los.

Wettfahrtleiter Carsten Jansen, sonst selbst in der Piraten-Klasse aktiv, zeigt sich mit der bisherigen Meldezahl nicht ganz zufrieden: "Wir haben zwar Meldungen aus acht Bundesländern und damit aus der halben Bundesrepublik, insgesamt meldeten jedoch nur 16 Boote."

Am Start sind Finn-Segler aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, darunter auch drei Sternberger.

Titelverteidiger und deutscher Meister Jan Kurfeld ist eine Teilnahme nicht möglich. Das deutsche Nachwuchstalent aus Wismar gewann kürzlich die Warnemünder und die Travemünder Woche und gönnt sich nun eine kurze Pause, ehe es nächste Woche in Sternberg in die noch lange zweite Hälfte der Saison geht.

Umso interessanter für andere, sich den begehrten Pokal zu ergattern.

Mit Lokalmatador Klaus-Dieter Götz vom gastgebenden Wassersport-Verein-Güstrow und dem ehemaligen Güstrower Carsten Niehusen vom Yachtclub Schwerin rücken zwei Teilnehmer in den Vordergrund, die den Titel noch nie gewannen und in den vergangenen Jahren nur von André Budzien und Jan Kurfeld geschlagen wurden.

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