Ganschow wechselt nach Stralsund

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Karsten Ganschow wechselt von Bad Doberan nach Stralsund, von der Regional- in die Oberliga. Wolfgang Gross

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29. Dezember 2009, 07:42 Uhr

Bad Doberan | Mit Wirkung vom 1. Januar 2010 gehen der Bad Doberaner SV und Rückraumspieler Karsten Gan-schow im gegenseitigen Einvernehmen auseinander. Der Linkshänder, der mit 106 Treffern die Torschützenliste der Handball-Regionalliga Nordost anführt, wechselt mit sofortiger Wirkung zum Oberligisten Stralsunder HV, in der vergangenen Saison noch 1. Bundesliga. Der Zwangsabsteiger erhofft sich von dem gebürtigen Rostocker, der schon einmal am Strelasund unter Vertrag stand, eine weitere Verstärkung. Der SHV hat das Ziel, über den Landesmeistertitel und dann in der Relegation gegen den Gewinner der Berlin-Brandenburg-Liga sofort die neue 3. Liga zu erreichen.

Für den DSV ist dieser Abgang schwer zu kompensieren

Für den Bad Doberaner SV ist Gan-schows Abgang schwer zu kompensieren. "Unser Ziel ist es, in der laufenden Meisterschaft mindestens den achten Platz zu erreichen, um so in der umstrukturierten Regionalliga zu verbleiben. Daran halten wir auch weiterhin fest", versichert DSV-Manager Dieter Schmidt. "Alexander Kraeft hat sich bereit erklärt, wieder in die erste Mannschaft zurückzukehren. Zumindest will er in den für uns entscheidenden Spielen gegen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt der Truppe helfen."

Schmidt wird versuchen, Ersatz für Karsten Ganschow zu finden, macht den Fans aber wenig Hoffnung auf sofortigen Erfolg. Eher erwartet er, "dass sich jeder Spieler noch mehr reinkniet, damit das Saisonziel erreicht wird".

Für Kasten Ganschow war das Engagement in der Münsterstadt eng mit seiner beruflichen Entwicklung verbunden. "Ich habe immer betont, dass das nach Abschluss meines Studiums bei mir absolut im Mittelpunkt steht. Unter diesem Gesichtspunkt wechselte ich auch von Ahlen zum DSV. Ich habe mich in Bad Doberan immer wohl gefühlt, in der Mannschaft, bei den Fans und überhaupt. Aber vom Handballspielen kann man nicht leben. Man braucht einen ordentlichen Job, der Freude macht und auch für die Zukunft Sicherheit gibt. In Stralsund hoffe ich etwas in diese Richtung gefunden zu haben", begründet der 31-jährige Betriebswirtschaftler seinen Wechsel.

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