Fette Medaillenausbeute für Springer des WSC Rostock

Tim Pyritz
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Tim Pyritz

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15. Februar 2010, 05:50 Uhr

Rostock | Als "oberglücklich" bezeichnete sich Monika Dietrich, Bundesstützpunkttrainerin der Rostocker Wasserspringer, gestern nach dem letzten Wettkampf der Deutschen Hallen-Meisterschaften der A- und B-Jugend im Kunst-, Turm- und Synchronspringen in Halle/Saale. Denn ihre beiden Schützlinge Tim Pyritz und Maxim Jerjomin schafften die Norm für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen der Jugend Mitte März in Mexiko. "Nachwuchs-Bundestrainer Frank Taubert hat Maxim für den Start vom Drei-Meter-Brett und Tim für den Turm nominiert. Nun fahren wir in vier Wochen nach Mexiko Stadt und versuchen unter die besten Neun zu kommen. Das ist der Oberhammer", schwärmte Dietrich.

Obwohl seine Hauptdiszplin - der Turm - erst am Ende eines langen Wettkampf-Wochenendes stand, hatte der 17-jährige Tim Pyritz noch genug Kraft, um sein Können unter Beweis zu stellen. Der 3,5-fache Delphin gehockt und der 2,5-fache Salto rückwärts gehechtet gelangen super - Gold in der Jahrgangswertung 1993. Vom Ein-Meter-Brett reichte es am Sonnabend zwar "nur" zu Silber, doch die Trainerin hatte auch nicht mit mehr gerechnet: "Am Ein-Meter-Brett machen sich technische Probleme besonders breit, weil diese hier nicht über die Höhe kompensierbar sind. Darauf haben wir uns im Vorfeld auch nicht speziell vorbereitet."

Maxim Jerjomin durfte sich in dieser Disziplin trotzdem über den Meistertitel in seinem Jahrgang 1994 freuen. Am Turm erweiterte er sein Medaillensortiment mit Silber. "Das ist in Ordnung. Wir schwächten seine Serie ab, weil wir Turm sehr wenig springen. Mehr war aufgrund seines Schwierigkeitsgrades auch nicht drin", weiß Monika Dietrich.

Mit diesen außerordentlichen Einzelleistungen über die gesamten vier Tage gab es für beide Jungs am Ende jeweils noch Gold für die Kombinationswertung, in der die Punkte aller drei Disziplinen (1 m, 3 m, Turm) addiert werden. Damit kehren Tim und Maxim jeweils mit vier ersten und einem zweiten Platz zurück in die Hansestadt.

Für weiteres WSC-Edelmetall bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften sorgten Sören Jung (Jg. 1992, Bronze

1 m und 3 m), Lucas Orlowski (1996, Silber 1 m und in der Kombination, Bronze 3 m und im Synchronspringen,), Silas Oettinghaus (1996, Bronze im Synchronspringen), Melanie Lachmann (1996, Silber in der Kombination) und Jill-Angelina Hoting (1996, Bronze vom Drei-Meter-Brett).

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