Bronze und Blech für Grün-Gold

Für die Jungs des VfL Grün-Gold Güstrow - Dennis Mohns, Jonathan Franke, Paul-Lukas Mania, Kenny Böttcher, Tom Hacker und  Robert Groth - reichte es diesmal noch nicht zu einer Medaille. privat
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Für die Jungs des VfL Grün-Gold Güstrow - Dennis Mohns, Jonathan Franke, Paul-Lukas Mania, Kenny Böttcher, Tom Hacker und Robert Groth - reichte es diesmal noch nicht zu einer Medaille. privat

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06. März 2010, 02:44 Uhr

berlin/güstrow | Die Faustballmädchen des VfL Grün-Gold Güstrow gewannen bei der Ostdeutschen Meisterschaft der U14 die Bronzemedaillen. Für die Titelkämpfe in Berlin waren die jeweils beiden Ersten der Landesmeisterschaften von Schleswig-Holstein, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern qualifiziert. Dazu käme Brandenburg, das jedoch keine Vertreter stellte.

Beim Spielmodus jeder gegen jeden gab es zum Auftakt gleich den M-V-Vergleich mit Landesmeister Schwerin. Bravourös meisterten die VfL-Mädchen diese Aufgabe und zeigten, dass sie die wahre Nummer eins in Mecklenburg-Vorpommern sind. Sie gewannen das Spiel klar mit 11:4 und 11:9. Anschließend wurde auch die TUS Wakendorf (Schleswig-Holstein) in einem spannendem Spiel besiegt, wobei die Güstrowerinnen nach zwei knappen Satzausgängen im Tiebreak stark auftrumpften (10:12, 11:9, 11:6). Keine Chance hatten sie dann gegen den haushohen Favoriten, Schleswig-Holsteins Meister Kellinghusen (5:11 und 7:11).

Der zweite Wettkampftag hielt Buna Schkopau (Vizemeister Sachsen-Anhalt) zum Auftakt bereit. Eine leichte Nummer für die VfL-Mädchen, die sie schnell und klar mit zwei Sätzen (11:0, 11:2) erledigten. Doch die Gegnerschaft wurde mit der TSV Breitenberg nicht leichter. Den Güstrowerinnen gelangen hier keine druckvollen Überschläge mehr und verloren mit 5:11 und 6:11. Nach einer taktischen Neuausrichtung und deutlichen Worten von Trainerin Cornelia Kirsch sollte dennoch der 3. Platz möglich werden. Die Güstrower Mädchen beherzigten gegen Berlin die Anweisungen jetzt, kämpften wie lange nicht mehr und spielten sich in einem Rausch. Fast alles gelang ihnen, und dafür gab es sogar Beifall von den Zuschauerrängen. Schließlich gewannen die Güstrower Mädchen nach hochdramatischen Sätzen 11:9 und 11:6.

Gegnern zu viel Freiheiten gelassen

Dagegen ernteten die gleichaltrigen Jungen des VfL Grün-Gold Güstrow als Landesmeister bei dieser Regionalmeisterschaft und mit viel Hoffnung nach Berlin gefahren nur "Blech". Obwohl die Mannschaft in dieser Altersklasse noch recht jung ist, kann sie einen technisch guten Faustball spielen. Übungsleiter Heino Martens hatte gehofft, dass sie dadurch den körperlich überlegenen Kontrahenten würden mehr Paroli bieten können, als das bei früheren Turnieren der Fall war.

Diese Hoffnung erfüllte sich nur bedingt, denn letztlich blieb es bei einem 2:0 (12:10, 11:8)-"Pflichtsieg" gegen den ESV Schwerin.

Gegen die Berliner Turnerschaft (10:12, 5:11), VfL Kellinghusen (4:11, 8:11) und VfL Pinneberg (4:11, 11:13) konnten die Grün-Gold-Jungs 0:2-Niederlagen nicht verhindern. Dabei sah das Abwehr- und Aufbauspiel der Güstrower durchaus gefällig aus, hatte der VfL keine Nachteile. Nur konnten die Angreifer aus ihren Chancen nicht genügend punkten. Zu vorsichtig wurde mitunter agiert, was den Gegnern immer wieder neue Möglichkeiten zum Spielaufbau ermöglichte. Die Martens-Schützlinge bekamen zu spüren, dass es auch schon in dieser Altersklasse notwendig ist, das eigene Spiel durchzusetzen. Gelingt dies künftig besser, sollte sich bei so einer Regionalmeisterschaft auch bald der Erfolg einstellen.

Wolfgang Rosenow, Cornelia Kirsch

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