Nach Hinweisen : WADA eröffnet rund 400 Ermittlungen wegen Dopings

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ermittelt in 400 neuen Fällen mutmaßlichen Dopings. Foto: Jean-Christophe Bott
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ermittelt in 400 neuen Fällen mutmaßlichen Dopings. Foto: Jean-Christophe Bott

Nach zahlreichen anonymen Hinweisen ermittelt die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) in vielen neuen Dopingfällen.

svz.de von
05. Oktober 2018, 18:02 Uhr

Buenos Aires | Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat Hinweise auf rund 400 neue Fälle mutmaßlichen Dopings erhalten. Zahlreiche Informanten seien nach dem Dopingskandal in Russland auf die WADA zugekommen und hätten wertvolle Informationen geliefert, sagte der deutsche WADA-Chefermittler Günter Younger am Freitag in Buenos Aires. Unter den Informanten seien viele Russen. "Wir werden immer mehr anerkannt und mehr Whistleblower kommen zu uns", sagte Younger.

Die Anti-Doping-Agentur hatte im März eine Hotline und eine Handy-App aufgelegt, über die Informanten anonyme Hinweise auf Dopingfälle geben können. "Ich bin überwältigt", sagte Younger. "Ich dachte, wir bekommen vielleicht ein paar Hinweise, aber wir haben sehr viele erhalten. Wir haben 400 Fälle registriert."


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen