FC Hansa Rostock : Kampf auf Biegen und Brechen...

Einsatz und Leidenschaft: Matthias Holst (Mitte) und der FC Hansa erwarten morgen gegen Darmstadt 98 einen Kampf auf Biegen und Brechen. Georg Scharnweber
Einsatz und Leidenschaft: Matthias Holst (Mitte) und der FC Hansa erwarten morgen gegen Darmstadt 98 einen Kampf auf Biegen und Brechen. Georg Scharnweber

Heimserie ausbauen, hinten die Null halten und Punkte im Kampf um den Klassenerhalt erringen: So lauten die Vorgaben des FC Hansa für das morgige Nachholspiel (14 Uhr, DKB-Arena) gegen den SV Darmstadt 98.

svz.de von
21. März 2013, 08:03 Uhr

Rostock | Heimserie ausbauen, hinten die Null halten und weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt erringen: So lauten die Vorgaben des FC Hansa für das morgige Nachholspiel (14 Uhr, DKB-Arena) gegen den SV Darmstadt 98. "Ich erwarte einen Kampf auf Biegen und Brechen. Das wird kein Feinschmecker-Kick, eher grobe Handarbeit", sagte FCH-Trainer Marc Fascher vor dem Duell der Tabellennachbarn.

Obwohl die Partie zwischen den Rostockern (13. Platz/33 Punkte) und den nach der Winterpause wiedererstarkten Darmstädtern (17./27) - sie bezwangen zuletzt Aufstiegsanwärter VfL Osnabrück 1:0 - Endspielcharakter besitzt, wollte Fascher nicht von einem "Sechs-Punkte-Spiel" sprechen: "Natürlich geht es um viel. Beide Teams müssen punkten. Das wird ein Kampf, erst recht auf diesem Untergrund." Ins gleiche Horn stieß Abwehrchef Matthias Holst: "Jeder Punkt zählt. Wir haben gut trainiert, alle brennen auf diese Partie. Bei diesen Bedingungen kann es nur über Einsatz und Leidenschaft gehen."

Ken Leemans bietet sich als "Sturmtank" an

Diese Tugenden waren dem FC Hansa zuletzt bei der trostlosen "Nullnummer" gegen den VfB Stuttgart II nicht abzusprechen, zumal zum zweiten Mal in Folge vor heimischer Kulisse hinten die Null stand. "Von diesem Weg lassen wir uns auch nicht abbringen. Die Defensive muss die Basis für ein gutes Ergebnis sein", so Fascher. Dass im gleichen Maße die Offensivabteilung - Hansa stellt mit 26 Toren den derzeit drittschwächsten Angriff der Liga - dringend zulegen muss, ist ihm bewusst. "Die Zahlen lügen nicht. Tore sind das Salz in der Suppe. Ich hoffe, dass wir das offensiv über gewonnene Zweikämpfe und Ballgewinne wieder auf die Reihe bekommen", so der 44-Jährige.

Dazu sind in erster Linie die zuletzt harmlos agierenden Stürmer gefragt. "Viele Möglichkeiten werden wir nicht bekommen. Die wenigen müssen wir eben nutzen", sagte der noch auf einen Treffer wartende Collin Quaner. Zur Not muss es wieder Ken Leemans richten, der gegen Burghausen den golde-nen Treffer erzielte. "In den Niederlanden habe ich öfter in den letzten Minuten als Stürmer gespielt und getroffen, aber immer per Kopf", kommentierte der Belgier augenzwinkernd seine Rolle als Allrounder.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen