Schweriner Volleyballerinnen gewinnen nach 106 Minuten mit 3:1 : Hart erkämpfter Auftaktsieg

Den Angriff von Hamburgs Lousiane Penha de Souza (l.) versuchen die Schwerinerinnen Patricia Thormann (M.) und Berit Kauffeldt zu blocken. Claus Bergmann
Den Angriff von Hamburgs Lousiane Penha de Souza (l.) versuchen die Schwerinerinnen Patricia Thormann (M.) und Berit Kauffeldt zu blocken. Claus Bergmann

Es war ein hartes Stück Arbeit - aber am Ende starteten die Volleyballerinne des Schweriner SC gestern Abend bei VT Aurubis Hamburg mit einem 3:1 Sieg in die neue Bundesliga-Saison.

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25. November 2010, 11:51 Uhr

Und das mit einer Aufstellung, die es bei weniger Verletzungssorgen so wohl nicht geben würde. Mittelblockerin Patricia Thormann musste auf Diagonal ran. Neuzugang Nadja Schaus (eigentlich auf Diagonal oder im Mittelblock) spielte auf Außen/Annahme. "Sie hat ihre Sache super gemacht, obwohl sie seit Juni keine Annahme mehr trainiert hat. Und mit 21 Angriffspunkten war sie super", lobte Trainer Tore Aleksandersen die Nationalspielerin, die erst seit vergangenen Donnerstag beim SSC im Mannschaftstraining steht.

Nach dem der erste Satz ganz klar an die Gäste ging und diese auch in Durchgang zwei 5:2 führten, schlichen sich Fehler in der Annahme, im Angriff und Block ein. Hamburg hingegen steigerte sich, zeigte einige tolle Feldabwehraktionen und war "wesentlich besser als beim Ligapokal". Vor zwei Wochen hatte Schwerin beim 3:1-Erfolg über die Hansestädterinnen weit weniger Mühe. Der zweite Durchgang ging folgerichtig an den Gastgeber.

Doch die Aleksandersen-Schützlinge konnten sich auch wieder steigern. Der dritte Abschnitt blieb bis zum 17:16 für den SSC ausgeglichen. Doch die Mecklenburgerinnen kamen jetzt wieder mit ihren Angriffen besser durch und machten beim 24:21 den Sack zu.

Im vierten Durchgang ein ähnliches Bild. Bis zum Ende war es spannend. Beim 23:21 für VT Aurubis Hamburg hatten sich die rund 20 Schweriner Anhänger wohl schon auf einen Tiebreak eingestellt. Doch die SSC-Volleyballerinnen konnten durch gute Aufschläge von Denise Hanke und mit druckvollen Angriffen antworten und beendeten die Partie nach 106 Minuten zu ihren Gunsten.

Der Trainer war erleichtert: "Wir kriegen nichts geschenkt. Wichtig ist, dass wir gewonnen haben. Ich bin zufrieden", so Aleksandersen. Der Coach hatte aufgrund der Verletzungssorgen kaum Wechsel-Möglichkeiten. Nur im zweiten Satz brachte er für Außenangreiferin Vendula Adlerova Mittelblockerin Sandra Gutsche in der Annahme.

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