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FC Hansa Rostock Auch Wannenwetsch und Bischoff verlassen den Verein

Von Rick Feldmann | 02.06.2019, 13:48 Uhr

Nach Stürmer Cebio Soukou stehen dem Fußball-Drittligisten zwei weitere Spieler künftig nicht mehr zur Verfügung.

Nach Cebio Soukou (wechselt zu Arminia Bielefeld in die 2. Bundesliga/NNN berichteten am Freitag online) verlassen auch Amaury Bischoff und Stefan Wannenwetsch den FC Hansa.

Mit Stefan Wannenwetsch verlässt der dienstälteste Hansa-Profi, der seit Februar 2016 an Bord der Kogge war und seitdem 117 Pflichtspiele (vier Tore, zwölf Vorlagen) absolvierte, den Verein. Der Mittelfeldspieler hat sich entschieden, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern und statt dessen eine neue sportliche Herausforderung zu suchen.

„Stefan Wannenwetsch ist ein verdienter Spieler, der sich bis zuletzt immer für unsere Kogge eingesetzt hat. Wir hätten ihn gerne behalten, müssen seine Entscheidung aber akzeptieren. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg sowohl sportlich als auch persönlich alles Gute“, so Martin Pieckenhagen, Vorstand Sport des FC Hansa.

Stefan Wannenwetsch: „Ich hatte sehr schöne dreieinhalb Jahre in Rostock. Ich bin sehr stolz darauf, über 100 Spiele für diesen großartigen Verein gemacht zu haben, und werde die tolle Atmosphäre im Ostseestadion vermissen.“

Auch Amaury Bischoff geht in Rostock von Bord. Der 32-jährige Franzose schlug ebenfalls ein Angebot zur Vertragsverlängerung aus. Der Defensivspieler war im Januar 2017 von Preußen Münster an die Ostsee gewechselt und lief 64-mal (drei Tore, 14 Vorlagen) im Hansa-Dress auf.

„Amaury hatte es nicht immer einfach. Aber er hat sich stets vorbildlich verhalten, Charakter bewiesen und sich in die Mannschaft zurückgespielt. Gerade zum Ende der vergangenen Saison wurde dies mit regelmäßigen Einsätzen belohnt. Vor allem seine Erfahrung und Ruhe am Ball haben unserem Spiel gut getan. Allerdings möchte er nun einen anderen Weg gehen. Dabei wünschen wir ihm sowohl sportlich als auch persönlich alles Gute“, so Martin Pieckenhagen.

Amaury Bischoff: „Insgesamt war es eine wirklich tolle Zeit, auch wenn es einige Höhen und einige Tiefen gab. Es war mir eine Ehre, diesen Verein als Kapitän auf das Feld zu führen, und es macht mich glücklich, dass wir in den zurückliegenden beiden Jahren jeweils den sechsten Platz erreicht haben. Ich werde den Verein und seine Fans in guter Erinnerung behalten.“