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Sport

23. September 2017 | 00:31 Uhr

Hansa hofft auf Pannewitz

vom

svz.de von
erstellt am 02.Jun.2010 | 08:53 Uhr

Rostock | Obwohl Dexter Langen, Felix Kroos und Kevin Pannewitz einen gültigen Kontrakt für die 3. Liga beim FC Hansa Rostock besitzen, ist ihr Verbleib bei den Ostseestädtern nicht sicher. So bat Langen in einem Gespräch mit Manager Stefan Beinlich und Trainer Peter Vollmann um einen Vereinswechsel. "Dexter hat gesagt, dass er sich mit der 3. Liga nicht anfreunden kann. Das müssen wir so hinnehmen und haben es auch seinem Berater mitgeteilt. Dieser wird sich jetzt umsehen. Wir wollen niemanden mit Zwang halten. Solche Spieler können wir nicht gebrauchen. Falls sich eine Möglichkeit ergibt, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen", erklärte Beinlich.

Ebenfalls keine persönliche Zukunft in Rostock sieht Felix Kroos. Das Nachwuchstalent zieht es zum SV Werder Bremen. "Wir hätten ihn gerne behalten, müssen aber akzeptieren, dass Felix wegmöchte. Er hat in den vergangenen Monaten sicher einige unschöne Erfahrungen gemacht. Daher kann ich seine Entscheidung verstehen", so Rostocks Sportlicher Leiter. Er ist überzeugt, dass der Deal in den nächsten Tagen über die Bühne gehen wird. "Es gilt jetzt, Kontakt mit Bremen aufzunehmen und zu schauen, was möglich ist", sagte Beinlich. Kroos besitzt beim FCH noch einen Amateurvertrag bis zum 30. Juni 2011, so dass Hansa für den Bruder von Toni Kroos (WM-Teilnehmer mit der deutschen Nationalmannschaft in Südafrika) lediglich eine Ausbildungsentschädigung kassieren dürfte.

Dagegen könnte Kevin Pannewitz den Rostockern erhalten bleiben. "Wir haben ihm gesagt, dass wir ihn halten möchten, und ich glaube, dass Kevin auch nicht abgeneigt ist, weiter für Hansa aufzulaufen. Wir denken, dass es für ihn jetzt wichtig ist, als 18- und dann 19-Jähriger regelmäßig zu spielen, um sich weiter zu entwickeln, und wir sind überzeugt, dass er sich durchsetzen wird", so der Manager, der zudem einen weiteren Hinweis auf den Verbleib liefert. Er bestätigte zwar, dass Pannewitz in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel besitzt - "aber für welches Jahr?", stellte Beinlich fragend in den Raum.

Bei allen Personalplanungen ist für den 38-Jährigen eins wichtig: "Die Spieler müssen überzeugt sein. Wir können in dieser schwierigen Phase niemanden gebrauchen, der unentschlossen ist."

Die übrigen Kicker mit gültigen Verträgen - Andreas Kerner (Gespräch steht noch aus), Stephan Gusche, René Lange, Marcel Schied und Enrico Neitzel - bleiben dem FCH erhalten. Dagegen haben Alexander Walke, Martin Retov, Helgi Valur Danielsson, Gardar Jóhannsson, Andreas Dahlén und Flo-rian Grossert keine Zukunft mehr in Rostock.

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