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Zum Schluss sieben Tore am Stück für Empor gegen THW Kiel

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erstellt am 02.Aug.2012 | 07:53 Uhr

Nach dem 26:21 im Vorbereitungsspiel beim Dritten der 1. Bundesliga 2011/12, Füchse Berlin, gefiel Handball-Zweitligist HC Empor auch gestern Abend: Vor 3500 Zuschauern in der Rostocker Stadthalle hielten die Rostocker gegen den Deutschen Meister und Champions-League-Sieger THW Kiel gut mit, verloren letztlich nur 20:26 (10:15). Vor einem Jahr war der HCE ebenfalls in einem Test den damals allerdings mit voller Kapelle angetretenen „Zebras“ vor 2150 Fans noch 27:44 unterlegen.

Bei den Gastgebern kam zusätzlich zu den verfügbaren Stammspielern der A-Jugendliche Maximilian Hellmuth zum Einsatz. Zudem wirkte mit dem Schweden Sasa To-dosijevic (zuletzt VfL Bad Schwartau) ein im Moment vereinsloser alter Bekannter mit einer Sondergenehmigung mit. Vielleicht kehrt der Spielmacher ja ganz nach Rostock zurück.

Die Kieler hatten ihre sieben verbliebenen Profis (der Rest ist für ihre jeweiligen Heimatländer bei den Olympischen Spielen im Einsatz) aus der A-Jugend bzw. der zweiten Mannschaft ergänzt. So stand im Tor Moritz Krieter, Sohn der Legende Michael „Pumpe“ Krieter.

Die Blau-Gelben gingen durch Christoph Wischniewski 1:0 in Führung (1.), hatten aber bereits nach einer Viertelstunde nur noch ganz schemenhaft Land in Sicht (1:4/7., 2:9/14.). Den Gastgebern unterliefen zuviele Fehler im Vorwärtsgang, die der schwarz-weiße Gigant gnadenlos ausnutzte. Wobei er manch Kabinettstückchen zum Besten gab. So jagte Dominik Klein einem aussichtslosen Konterball trotzdem hinterher, erwischte ihn tatsächlich noch vor der Auslinie, patschte ihn einfach auf gut Glück per Rückhand zurück, und Christian Sprenger flog in den Kreis, machte aus dieser „Vorlage“ per Kempa-Trick das 7:2 (11.). Überragend der Welthandballer 2010 Filip Jicha mit fünf Treffern zwischen der 6. und 14. Minute; für den Rest der ersten Halbzeit durfte er sich ausruhen. Er kam vor der Pause nur noch einmal zum Siebenmeter auf die Platte. Den vereitelte jedoch HCE-Keeper Oliver Schröder (16.). Der zeigte später noch eine Reihe weiterer Paraden von ähnlicher Güte, was auch auf Jan Kominek in Halbzeit eins zutraf.

Wie riesengroß der Unterschied wirklich ist, offenbarte sich in der zweiten Hälfte, als der THW von 15:10 auf 18:10 (36.) und von 18:11 (36.) auf 24:11 (45.) davonzog. Die Rostocker kamen jetzt zunächst nur noch alle vier Minuten zu einem Tor, erzielten von der 31. bis zur 50. ganze fünf Treffer. Aber Empor zeigte hochrespektablen Kampfgeist und verwandelte einen 13:26-Rückstand (49.) mit einem 7:0-Lauf (!) noch in ein 20:26. Und das gegen eine solche Übermannschaft, auch wenn die es zum Schluss ruhiger angehen ließ.     

 

 

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