Handball : Verdienter Heimsieg für die „Stiere“

Mateusz Przybylski (l. – hier attackiert von Rostocks Marc Pechstein) war mit neun Treffern der Mann des Spiels.

Mateusz Przybylski (l. – hier attackiert von Rostocks Marc Pechstein) war mit neun Treffern der Mann des Spiels.

Schweriner schlagen im Testspiel Empor Rostock mit 22:18 (11:9).

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13. Januar 2016, 22:04 Uhr

Schon mit ihrem 28:28 im Testspielderby gegen den HC Empor Rostock vor einem Jahr hatten die Schweriner Handball-Stiere seinerzeit für ein Achtungszeichen gesorgt. Mittwochabend setzte der Drittligist  noch einen drauf: 412 Zuschauer in der gut gefüllten Schweriner Kästner-Halle durften einen 22:18 (11:9)-Erfolg der Gastgeber gegen den Zweitligisten aus der Hansestadt bejubeln.

Nicht ein einziges Mal musste die Mannschaft von Trainer Maik Handschke einem Rückstand hinterherlaufen. Nach zwei Minuten eröffnete Stiere-Neuzugang Mateusz Przybylski den Torreigen. Am Ende hatte der Pole neun Treffer auf seinem Konto – und ein Sonderlob seines Trainers sicher. „Wir haben jetzt mehr Möglichkeiten“, sagte Maik Handschke und meinte damit insbesondere auch die bei den Stieren lange vermissten Rückraumwürfe, mit denen Przybylski gestern ein ums andere Mal glänzte.

Über die Stationen 7:3 (11.) und 11:5 (24.) ging es mit 11:9 und einem damit  doch noch recht knappen Resultat in die Pause. „Dass wir unseren Vorsprung – und zwar durch Undiszipliniertheiten – so leichtfertig verspielten, das hat mir nicht gefallen“, fand Stiere-Trainer Handschke, der ansonsten „das Timing im Spiel“ gut fand und  sich über „viele gelungene Spielzüge“ freute,  noch ein Haar in der Suppe.

Nach 40 Minuten hatte Empor sogar den Ausgleich geschafft (14:14) und auch sechs Minuten später stand es noch einmal remis (16:16). Aber dann drehten die Stiere noch einmal auf, hatten in Bevan Calvert, der aufgrund seines späten Feierabends im „belasso“ nur die letzte Viertelstunde noch mitwirken konnte, einen zweiten „Knipser“. Der Australier traf zum 17:16 (47.) sowie  anschließend noch drei Mal (davon zwei Siebenmeter) und brachte die Stiere damit endgültig auf die  Siegerstraße.

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