Hansa Rostock : Hahnel: „Wir haben eine gute Trainingsqualität"

<strong>Keeper Jörg Hahnel</strong> (rechts, hier mit Neuzugang Ken Leemans) ist der dienstälteste Proif im Kader des FC Hansa. <foto>Foto: Georg Scharnweber</foto>
Keeper Jörg Hahnel (rechts, hier mit Neuzugang Ken Leemans) ist der dienstälteste Proif im Kader des FC Hansa. Foto: Georg Scharnweber

Keeper Jörg Hahnel ist der dienstälteste Profi im Kader des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Er stieg zweimal auf und dreimal ab - und sah wohl hundert Spieler kommen und gehen. "Wenn das mal reicht", sagt er.

svz.de von
26. Juni 2012, 06:09 Uhr

Rostock | Keeper Jörg Hahnel ist der dienstälteste Profi im Kader des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Seit 2006 kickt der gebürtige Erzgebirgler für den Traditionsclub von der Ostseeküste, lief in der ersten (sechs Einsätze), zweiten (41) sowie dritten Liga (29) für den Verein auf. Er stieg zweimal auf und dreimal ab - und sah wohl hundert Spieler kommen und gehen. "Wenn das mal reicht", so der 30-Jährige.

Auch vor dieser Saison gab es wieder einen großen Umbruch beim Zweitliga-Absteiger. 16 Kicker verließen Hansa. Zwölf neue kamen bislang hinzu. "Das ist wieder eine Menge, auch viele junge aus der zweiten und der A-Jugendmannschaft sind dabei. Aber das kenn ich ja schon", sagt der Schlussmann. Obwohl er aufgrund seiner Erfahrung einen Riecher dafür haben müsste, was die Stärke des Kaders betrifft, will der Torwart sich nicht locken lassen: "Vergleiche zu ziehen, ist immer ganz schwer. Ich denke, dass wir eine gute Trainingsqualität haben. Und es macht richtigen Spaß mit den Jungs."

Neben der sportlichen Leistung zählt für den Wahl-Rostocker auch die charakterliche Komponente. "Wichtig ist, dass alle neuen Spieler die Sprache beherrschen. Das ist bei den Holländern und Belgiern nicht so schwierig. Die können schon ganz ordentlich Deutsch. Alex (Noël Alexandre Mendy - d. Red.) und Ondrej (Smetana - d. Red.) müssen da noch ein bisschen was tun. Aber das wird schon. Zudem ist es auch gut, wenn man nicht vier, fünf Spieler aus einem Land hat. Die würden sofort zusammenhängen. Bei uns passt das."

Hansa intern

Ohne Ende Liegestütze: Kicker, die beim gestrigen Training einen Torschuss über das Fangnetz jagten oder bei Flanken den Kopfball verweigerten, durften „pumpen“. Nahezu jeder Kicker musste am Ende mindestens einmal Liegestütze machen. Ein Ball blieb trotz intensiver Suche im Übrigen „verschollen“.

Tom Weilandt pausiert: Aufgrund anhaltender Knieprobleme fehlte gestern Tom Weilandt neben Neuzugang Noël Alexandre Mendy (war in England um letzte Formalitäten seines Wechsels zu klären) beim Training. Bei „Hille“ wird zur Sicherheit noch eine MRT-Untersuchung gemacht. Heute stehen zwei Einheiten um 10 und 15 Uhr auf dem Programm.

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