2. Liga : Paderborn und Kiel trennen sich in turbulenter Partie 4:4

Paderborns Bernard Tekpetey (r.) und Kiels Alexander Mühling im Zweikampf.
Paderborns Bernard Tekpetey (r.) und Kiels Alexander Mühling im Zweikampf.

Der SC Paderborn hat in der 2. Fußball-Bundesliga seinen Heimnimbus gewahrt. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart kam in einem turbulenten Spiel trotz einer 3:1-Führung aber nicht über ein 4:4 (2:1) gegen Holstein Kiel hinaus.

svz.de von
09. November 2018, 20:38 Uhr

Vor 10.035 Zuschauern in der Benteler-Arena sorgten Babacar Gueye (1. Minute), Philipp Klement (9.) und Ben Zolinski (41.) für die scheinbar sichere Führung des Aufsteigers. Doch Kingsley Schindler (7./80./Handelfmeter), Janni Serra (71.) und Alexander Mühling (74.) drehten die Partie zunächst zugunsten des Teams von Tim Walter, ehe Zolinski mit dem Ausgleich in der 90. Minute den Ostwestfalen noch das Remis rettete.

Paderborn erwischte einen Blitzstart. Schon nach neun Sekunden nutzte Gueye einen kapitalen Schnitzer der Holstein-Abwehr zum zweitschnellsten Tor der Zweitliga-Historie. Am 5. Oktober 2007 benötigte Benjamin Siegert vom SV Wehen Wiesbaden nur acht Sekunden zum 1:0 bei der SpVgg Greuther Fürth. Kiel ließ sich durch den frühen Rückstand kaum beeindrucken, antwortete mit Schindlers Ausgleich. Doch die Defensive der «Störche» erwischte einen schwarzen Tag, so dass Paderborn durch Klement und Zolinski zunächst zu weiteren Treffern kam. Mit einer Energieleistung in der zweiten Hälfte drehte Kiel zunächst die Partie, ehe Zolinski den Gästen den möglichen Sprung auf Platz sechs doch noch vermasselte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen