SV Wehen Wiesbaden : Mannschaftsarzt: Knallharte Ausgangssperre sinnvoll

Der Mannschaftsarzt von Wehen Wiesbaden spricht sich für «eine knallharte Ausgangssperre» aus. /dpa
Der Mannschaftsarzt von Wehen Wiesbaden spricht sich für «eine knallharte Ausgangssperre» aus. /dpa

Der Mannschaftsarzt des Fußball-Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden hat sich angesichts der Coronavirus-Krise und eines infizierten Spielers seines Vereins für schärfere Maßnahmen ausgesprochen.

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19. März 2020, 10:18 Uhr

«Ich halte es für sinnvoll, eine knallharte Ausgangssperre einzuführen, um die Infektionskette zu unterbrechen. Sonst schleppen wir das Problem über Monate mit uns rum», sagte Tammo Quitzau dem Fachmagazin «Kicker» in einem Interview.

Bei dem hessischen Verein war der 20 Jahre alte Außenverteidiger Tobias Mißner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auf die Frage, ob er es für realistisch halte, dass die Fußballsaison bis Juni zu Ende gespielt werden könne, antwortete Quitzau: «Das hängt sehr von den Maßnahmen ab, die jetzt beschlossen werden, um die Verbreitung des Virus zu stoppen. Es ist nicht ausgeschlossen.»

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