Coronavirus-Auswirkungen : HSV: Schaden von bis zu 20 Millionen Euro droht

Beziffert den möglichen Coronavirus-Schaden für den HSV auf bis zu 20 Millionen Euro: Bernd Hoffmann, Präsident des Hamburger SV. /dpa
Beziffert den möglichen Coronavirus-Schaden für den HSV auf bis zu 20 Millionen Euro: Bernd Hoffmann, Präsident des Hamburger SV. /dpa

HSV-Boss Bernd Hoffmann beziffert den möglichen finanziellen Schaden wegen der Ausbreitung des Coronavirus für den Hamburger Fußball-Zweitligisten auf bis zu 20 Millionen Euro.

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18. März 2020, 11:58 Uhr

«Zum einen gingen die Einnahmen der Spieltage verloren, da reden wir über insgesamt fünf bis sieben Millionen Euro», sagte der Vorstandsvorsitzende in der «Sportbild»: «Hinzu käme im schlimmsten Fall, nämlich dass die Saison überhaupt nicht mehr beendet wird, dass wir Verträge mit Partnern möglicherweise nicht vollständig erfüllen könnten. Alles zusammengerechnet hätten wir dann ein Risiko von bis zu 20 Millionen Euro.»

Der 57-jährige Hoffmann ging auch auf Meldungen über Unstimmigkeiten mit Sportvorstand Jonas Boldt ein, die in den vergangenen Wochen die Stimmung im Volkspark beeinflusst haben sollen: «Mir war klar, dass wir ein Alphatier verpflichten, das immer eine eigene Meinung haben wird und diese auch vertritt. Und Jonas Boldt war klar, dass er mit mir hier nicht in einen diplomatischen Corps eintritt.» An seiner Einschätzung, mit dem 38-jährigen Boldt einen «absoluten Profi» verpflichtet zu haben, habe sich allerdings nichts verändert.

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