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Zweite Bundesliga

24. August 2017 | 12:24 Uhr

Cottbus : Energie finanziell gesund

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Bei Abstieg in die 3. Liga kürzt Cottbus Etat drastisch

Der FC Energie Cottbus steht auch im Falle des Abstiegs in die 3. Liga auf finanziell gesunden Füßen, muss sich aber auf drastische Etat-Kürzungen einstellen. Wie der Verein gestern mitteilte, haben die Lausitzer keinerlei finanzielle Auflagen und Bedingungen für die Lizenz zur 2. Bundesliga und zur 3. Liga erhalten. Damit gibt es keine Hindernisse, dass dem Verein im achten Jahr in Folge die Zweitliga-Lizenz erteilt wird. Lediglich medientechnische Kriterien sowie die Verbesserung der aktuellen Flutlichtanlage gelte es zur neuen Spielzeit zu erfüllen.

Grünes Licht gab der Deutsche Fußball-Bund für die Teilnahme an der 3. Liga. Bis Ende Mai wird der FC Energie zusätzliche Unterlagen aus dem Bereich Sponsoring erstellen. Jedoch wird es gravierende Einschnitte im Fall des Abstiegs geben. Für die 3. Liga sind 7,5 Millionen Euro im Haushalt veranschlagt, der Lizenzspieleretat beträgt 4,0 Millionen Euro. Für die 2. Liga hatte Cottbus mit einem Gesamtetat von 15 Millionen Euro geplant, davon 8,5 Millionen Euro für den Lizenzspielerbereich.

„Trotz der enttäuschenden sportlichen Spielzeit mit entsprechenden Einbußen bei den kalkulierten Einnahmen hat unser FC Energie Cottbus den Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit für die bevorstehende Saison erbracht“, erklärte der am 19. Mai aus dem Amt scheidende Präsident Ulrich Lepsch. „Mit unserer Struktur muss der Wiederaufstieg das Ziel sein“, sagte Lepsch.

Noch diese Woche sollen wichtige Entscheidungen auf der Führungsebene fallen. Roland Benschneider steht vor der Verpflichtung als Sportdirektor. Danach soll es Gespräche mit Peter Vollmann geben, der als Kandidat auf die Nachfolge von Interimscoach Jörg Böhme gilt.

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erstellt am 23.Apr.2014 | 17:28 Uhr

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