DFL erteilt Ausnahmegenehmigung : Bei Bundesliga-Aufstieg: Kiel darf doch im Holstein-Stadion spielen

<p>Im Holstein-Stadion dürfen nun doch Bundesligaspiele ausgetragen werden. </p>

Im Holstein-Stadion dürfen nun doch Bundesligaspiele ausgetragen werden.

Im Falle eines Bundesliga-Aufstieges darf Holstein Kiel im heimischen Holstein-Stadion spielen. Das teilte die DFL mit.

svz.de von
16. Mai 2018, 18:25 Uhr

Der erste Antrag auf eine Sondergenehmigung von Holstein Kiel lehnte die DFL noch ab. Das Holstein-Stadion sei mit einer Kapazität von 10.500 Zuschauern zu klein für die Bundesliga. Der Kieler Widerruf trägt nun Früchte. Die DFL teilte am Mittwochabend mit, dass der Zweitligist, der gegen den VfL Wolfsburg die Relegation zur Bundesliga spielt, nun doch in der heimischen Arena spielen darf.

 

Laut DFL hätte der Verein kurzfristig neue Unterlagen eingereicht. "Begleitet von der Stadt Kiel und dem Land Schleswig-Holstein wurden erstmals konkrete Lösungsansätze zur Erfüllung der von den Proficlubs selbst beschlossenen Kriterien der Lizenzierungsordnung benannt", erklärt die DFL auf ihrer Homepage.

Bis Ende Oktober soll eine zusätzliche Tribüne entstehen. Somit entsteht ein Fassungsvermögen von 15.000 Zuschauern. "Die Fertigstellung der Osttribüne und die damit verbundene Erhöhung des Fassungsvermögens auf 18.400 Plätze (9.060 Sitzplätze) ist für Sommer 2019 terminiert", berichtet die DFL. "Auf Basis dieser jetzt veränderten Unterlagen und Planungen hat der Lizenzierungsausschuss eine Ausnahmegenehmigung für die Nutzung des Holstein-Stadions in der Bundesliga auf Widerruf erteilt."

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