Torlinien-Technik kommt : War der Ball drin?

Die Fußball-Bundesliga hat sich grundsätzlich für den Einsatz der Torlinien-Technologie entschieden.

svz.de von
04. Dezember 2014, 20:50 Uhr

Die Fußball-Bundesliga hat sich grundsätzlich für den Einsatz der Torlinien-Technologie entschieden. Bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga sprach sich gestern in Frankfurt am Main nach Angaben von Ligapräsident Reinhard Rauball eine ausreichende Mehrheit von 15 Erstligisten für das Hawk-Eye-System aus, drei Clubs votierten dagegen.

Den Antrag zur erneuten Abstimmung hatte der FC Bayern München gestellt. Bei der ersten Abstimmung am 24.  März  hatten  sich 24 der 36 Profivereine gegen die Satzungsänderung gewehrt – auch aus finanziellen Gründen. Diesmal wurden die Zweitligisten nicht mehr mit einbezogen, nur die Erstligisten stimmten ab.

Beim Hawk-Eye-System registrieren sieben auf jedes Tor gerichtete Kameras die Position des Balles zentimetergenau. Einen Torerfolg meldet das System in nur einer Sekunde an den Schiedsrichter. Die Uhr des Referees vibriert und blinkt, es ertönt ein Audio-Hinweis über Kopfhörer. Möglich ist es zudem, in den Stadien wie beim Tennis eine grafische Präsentation der Szene zu zeigen. Seite 20

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