Hallenfußball in Schwerin : Top-Stimmung beim Budenzauber

Grüner Rasen und volle Ränge: Knapp 3700 Zuschauer sahen nach elf Jahren wieder ein Hallenfußballturnier in der Schweriner Sport- und Kongresshalle.
Grüner Rasen und volle Ränge: Knapp 3700 Zuschauer sahen nach elf Jahren wieder ein Hallenfußballturnier in der Schweriner Sport- und Kongresshalle.

Elf Jahre nach dem letzten Schweriner Hallenfußball-Turnier sehen 3700 Fans den Sieg des Hamburger SV II beim „kurzurlaub.de-Cup“

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10. Januar 2016, 21:00 Uhr

Nach elf Jahren ohne Hallenfußball in der Sport- und Kongresshalle hatte am Sonnabend der FC Mecklenburg Schwerin zum ersten kurzurlaub.de-Cup eingeladen. Wie sehr die Region nach einem solchen Event gelechzt hat, zeigten die Zuschauerzahlen. Stolze 3700 Besucher fanden den Weg in die Kongresshalle, um die MV-Matadoren FC Mecklenburg Schwerin, MSV Pampow, Hansa Rostock II und FC Schönberg zu sehen. Das durchaus namhafte Teilnehmerfeld komplettierten die TSG Neustrelitz, der Hamburger SV II sowie die ausländischen Erstligisten Pogon Stettin und FK Teplice.

Was die Teams dann auf dem grünen Rasen den Fans präsentierten, konnte sich sehen lassen. Die nötige Prise Ehrgeiz, schnelle und schön herausgespielte Tore sowie das ein oder andere Kabinettstückchen gab es zu beklatschen. Am Ende setzte sich die Bundesliga-Reserve des HSV als verdienter Turniersieger durch, die Hamburger bezwangen im Finale Gastgeber FC Mecklenburg mit 5:2. Allgemein räumten die jungen HSV–Kicker mächtig ab: Mit Rafael Brandt stellte der Viertligist den besten Torschützen (7 Treffer) und auch besten Spieler des Turniers. Bester Torwart wurde Johannes Kreidl, ebenfalls vom HSV II. Regionalligist Schönberg erspielte sich Platz drei. Dass die Reserve des FC Hansa Letzter wurde, machte den mitgereisten Anhängern nichts aus. Sie sorgten für die größte Stimmung.

Der Aufwand der Veranstalter hatte sich nach fast sieben Turnierstunden ausgezahlt. „Alles hat super geklappt. Ich denke, die Leute waren begeistert. Ganz wichtig war es uns auch, dass die Teams hier ihren Spaß hatten. Dank geht an die vielen fleißigen Helfer und an die Fans für die tolle Stimmung“, so ein geschaffter, aber zufriedener Org-Chef Nico Ziercke.

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