FC Hansa Rostock : Riesenchancen vergeben beim Ostduell

Das Ehrentor für Hansa: Marco Kofler (rot) drückt den Ball mit dem Bauch über die Linie, der Freistoß von Ronny Garbuschewski war zuvor nicht drin. „Letztlich ist es völlig egal, wer das Tor gemacht hat. Wir haben 1:4 verloren.“
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Das Ehrentor für Hansa: Marco Kofler (rot) drückt den Ball mit dem Bauch über die Linie, der Freistoß von Ronny Garbuschewski war zuvor nicht drin. „Letztlich ist es völlig egal, wer das Tor gemacht hat. Wir haben 1:4 verloren.“

Fußball-Drittligist Hansa Rostock nutzt die Möglichkeiten nicht und verliert beim 1. FC Magdeburg 1:4

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07. März 2016, 08:00 Uhr

Der FC Hansa hat einen Punkt im Ostduell beim 1. FC Magdeburg verpasst. Die Rostocker unterlagen am 29. Spieltag der 3. Fußball-Liga beim Aufsteiger mit 1:4 (1:2). Trotz des Ergebnisses war für die Ostseestädter mehr drin. „Wir hatten zwei riesige Chancen zum 2:2. Wenn wir die machen, sieht es anders aus. Doch dann bekommen wir das 1:3, wo ich auch nicht gut aussehe, und später noch das 1:4. Sicher ist es etwas zu hoch ausgefallen“, sagt Hanseat Marco Kofler, der das zwischenzeitliche 1:2 besorgte, als er einen Abpraller mit dem Bauch über die Linie drückte (42.). Zuvor war ein abgefälschter Freistoß von Ronny Garbuschewski am Pfosten gelandet.

Da führten die Hausherren, die unter der Woche beim 0:0 in Aalen neun Stammkräfte schonten, schon mit 2:0. Sowislo per Kopf (25.) und Pulido (39.) trafen. Doch auch Hansa hatte Chancen, agierte jedoch nicht entschlossen genug und vergab die Gelegenheiten zum Teil kläglich.

In der 56. Minute bot sich dann eine Vierfachchance zum Ausgleich. Zunächst wurde ein Distanzversuch von Michael Gardawski geblockt, wie auch die Nachschüsse von Henn und Dennis Erdmann. Letztgenannter bekam noch eine Möglichkeit, doch sein Kopfball fiel auf die Latte. „Wenn ich den mache, dann punkten wir. Doch der Flummi titscht mir auf den Kopf. Es soll keine Ausrede sein, aber mit einem anderen Ball mache ich den rein“, sagt Dennis Erdmann.

Doch Hansa blieb dran, während Magdeburg in dieser Phase kaum Gefahr ausstrahlte. Nach einem Einwurf von Maximilian Ahlschwede blockte Marcel Ziemer seinen Mitspieler Tobias Jänicke frei, der in Richtung Gastgeber-Tor durchstartete. Aber der Hansa-Kapitän scheiterte an FCM-Keeper Jan Glinker. Das muss einfach der Ausgleich sein.

Letztlich kam es, wie es kommen musste. Die Gastgeber nutzen einen Freistoß, um durch Beck (76./per Kopf) sowie einen von Gardawski verursachten Handelfmeter, den Sowislo (90.+2) verwandelte, den Sieg perfekt zu machen. „Mir ist es lieber, wir gewinnen und spielen Drecksfußball, als wenn wir uns herauskombinieren und vier Kisten bekommen“, sagt Kofler : „Wir müssen uns jetzt auf das Spiel gegen Wehen Wiesbaden konzentrieren.“

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