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Fußball

25. November 2017 | 10:34 Uhr

Abstieg : Ost-Fußball am Boden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Dresdner Schockstarre als Zeichen des Absturzes: Aus 2+6 wird bestenfalls 0+3

Fast 24 Jahre nach der deutschen Vereinigung liegt der Ost-Fußball am Boden. Was nach dem Mauerfall mit der 2+6-Regelung begann – zwei Vereine qualifizierten sich für die Bundesliga und vier für die 2. Bundesliga – ist nach den Abstiegen von Dynamo Dresden und Energie Cottbus in die 3. Liga im besten Fall auf die bescheidene Formel 0+3 reduziert.Nur noch der 1. FC Union Berlin und der FC Erzgebirge Aue repräsentieren künftig den Fußball-Osten sicher im deutschen Profi-Fußball. RB Leipzig als Verein ohne Ost-Tradition kämpft als Aufsteiger noch um Lizenz und Akzeptanz außerhalb der Stadtgrenzen.

Nur zwei Ost-Clubs waren es 2008/2009, als Energie Cottbus in der Bundesliga und Hansa Rostock im Unterhaus spielte. Vor fünf Jahren hatte sich in Cottbus der letzte Verein der ehemaligen DDR aus der Bundesliga verabschiedet. Seitdem ist der Osten im Oberhaus nur noch Zuschauer.

Begonnen hatte das Projekt Bundesliga 1990/91 mit Dynamo Dresden und Hansa Rostock. Doch die Hanseaten mussten gleich in der Premierensaison wieder absteigen, kämpften sich aber später wieder zurück. In der 2. Bundesliga waren im Jahr 1 des wiedervereinten deutschen Fußballs die Ost-Teams Rot-Weiß Erfurt, Hallescher FC, Chemnitzer FC, Carl Zeiss Jena, Lok Leipzig und Stahl Brandenburg in der damals zweigeteilten Liga gestartet.

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