Hansa Rostock : Mit viel Freude zum Derby

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Interview mit dem Linksverteidiger Christian Dorda vor dem Spiel in Dresden

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19. März 2016, 08:00 Uhr

Der FC Hansa tritt heute ab 14 Uhr beim Drittliga-Primus Dynamo Dresden an und geht als klarer Außenseiter in die Partie. Über diese Rolle sowie über die Aussichten auf Punkte sprach NNN-Mitarbeiter André Gericke mit Hansas Linksverteidiger Christian Dorda.

Trotz vier Siegen aus sechs Spielen steckt Hansa weiterhin im Abstiegskampf. Mit welchen Gefühlen reisen sie jetzt zum Ersten nach Dresden?

Dorda: Mit viel Freude. Es macht doch am meisten Spaß, wenn man ein Derby vor ausverkauftem Haus bestreiten darf, zumal auch mehr als 2500 Fans aus Rostock mitkommen werden. Wir wollen uns dort gut präsentieren, und – man weiß ja nie – vielleicht können wir drei Punkte mitnehmen.

Wäre das aus Ihrer Sicht eine große Überraschung?

Warum eine Überraschung? Wir haben Qualität und haben sie zuletzt auch gezeigt. Es gilt konstant, weiterzuarbeiten, dann werden wir uns auch belohnen.

Im Abstiegskampf geht es unglaublich eng zu. Von Platz 20 bis 13 sind es nur fünf Punkte. Haben Sie so etwas schon einmal erlebt?

So etwas gab es in den vergangenen Jahren nicht. Es ist schon unglaublich und brutal eng. Alleine wenn man den vergangenen Spieltag sieht, da gewinnen auf einmal alle unteren Teams. Mindestens sieben, acht Mannschaften kämpfen noch gegen den Abstieg.

Hansa verschaffte sich zuletzt etwas Luft, ist in der Formtabelle mit den vergangenen sechs Spielen mit Dynamo punktgleich – ist es daher auch ein wenig ein Spitzenspiel?

Nicht unbedingt. Dresden steht verdient oben, wir haben die Punkte bislang nicht geholt. Die Ziele sind anders. Ich bin aber überzeugt, dass wir die Zähler noch holen werden, die wir für den Klassenerhalt brauchen.

Auch beim Spitzenreiter in Dresden?

In jedem Spiel gibt es drei Punkte zu holen. Wir sind fokussiert und fahren auch zu Dynamo, um dort zu gewinnen. Mal schauen, ob wir das schaffen. Wir müssen als Mannschaft kompakt stehen, vielleicht schießen wir dann das eine Tor – und gewinnen in Dresden mit 1:0.

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