zur Navigation springen

FC Hansa Rostock : „Zweikampfhärte einen Tick höher“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Mittelfeldakteur Stefan Wannenwetsch über die Unterschiede zwischen der 3. Fußball-Liga und der 1. Bundesliga

von
erstellt am 29.Apr.2016 | 07:30 Uhr

In der 3. Fußball-Liga geht es vor allem um den Kampf – anders als in der höchsten Spielklasse? „Die Zweikampfhärte an sich ist bei uns schon einen Tick höher, aber was die Intensität und Bereitschaft angeht, wird in beiden Ligen gleich rangegangen. Und für die 3. Liga ist unser Publikum sehr, sehr gut“, verrät Stefan Wannenwetsch.

Der 24-Jährige ist einer der Winter-Neuzugänge. Er wechselte aus der 1. Bundesliga vom FC Ingolstadt an die Ostsee. Seit gut drei Monaten spielt er nun schon für die Hanseaten und damit auch in der untersten Profi-Klasse des deutschen Fußballs. Der größte Unterschied für ihn: „Die individuelle und spielerische Qualität ist bei den Akteuren in der Bundesliga klar besser gegenüber denen in der 3. Liga. Aber die Athletik ist ähnlich, und auch vom Trainingsanspruch her ist es bei uns der Bundesliga sehr nah“, erklärt Wannenwetsch.

Mittlerweile fühlt sich der gebürtige Baden-Württemberger auch in der Hansestadt richtig wohl. Er ist von seinem Hotelzimmer im Sportforum nach Warnemünde gezogen. „Direkt am Meer zu wohnen, ist zwar etwas anderes für mich, aber es ist toll – ich bin froh, hier zu sein.“ Einziger Wermutstropfen: Seine Frau Kim kommt erst einmal nicht nach – „sie hat noch ein Arbeitsverhältnis“.

Beim 1:2 in Würzburg hatte der Mittelfeldakteur seinen sechsten Start-Elf-Einsatz, rückte für den verletzten Tobias Jänicke ins Team. „Ich denke, ich habe das ordentlich gemacht. Klar, wenn man verliert, ist es immer blöd. Aber ich denke, wir haben als Mannschaft nicht das abgerufen, was wir können“, gesteht er. Das soll sich morgen ändern: „Ziel ist, jedes Spiel zu gewinnen, nicht nur das gegen Erfurt. Also wollen wir noch neun Punkte aus den restlichen drei Spielen holen. Und nächstes Jahr greifen wir dann voll an“, so Stefan Wannenwetsch.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen