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FC Hansa Rostock : Ziemer: Wollen den Sack zumachen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Angreifer verspricht für das Derby starken Auftritt

von
erstellt am 27.Apr.2016 | 08:00 Uhr

Die 3. Fußball-Liga neigt sich dem Ende entgegen – und der FC Hansa Rostock ist auch drei Spieltage vor Schluss noch nicht vollkommen im sicheren Fahrwasser. Denn ihn trennen nur sechs Punkte von dem ersten Abstiegsplatz. Viele Fans fühlen sich an das vergangene Jahr erinnert: Da trennten den FCH fünf Punkte vom ersten Abstiegsrang, doch bangen mussten die Rostocker noch am letzten Spieltag bei Dynamo Dresden (1:2). Nur durch den 1:0-Sieg von Rot-Weiß Erfurt konnte die Klasse gehalten werden. Das soll in diesem Jahr anders sein.

„Es sind noch wenige Spieler da, die das im vergangenen Jahr miterlebt haben. Aber auch ich blende das aus. Wir sind in einer guten Ausgangslage, aber trotz allem sind wir noch voll drin. Wir müssen schauen, dass wir den Dreier am Wochenende holen – und den Sack dann zumachen können“, schätzt Stürmer Marcel Ziemer die Situation in dieser Spielzeit ein. Sollten ebenfalls die anderen Mannschaften im Tabellenkeller dreifach punkten, würde sich jedoch am Punktepolster nichts ändern – und es bleiben immer noch zwei Spiele, und damit sechs Zähler zu vergeben. Eine gefährliche Rechnung? „Für uns gibt es nicht viel zu rechnen: Denn wenn wir die letzten drei Spiele gewinnen, sind wir drin, egal wie. Wir konzentrieren uns von Spiel zu Spiel“, sagt Ziemer bestimmend.

Der nächste Kontrahent ist Rot-Weiß Erfurt. Die Thüringer haben Hansa in der vergangenen Saison in der Liga gehalten, sind für diese Spielzeit aber scheinbar gesichert – wird es somit vielleicht ein einfaches Spiel für den FCH? „Das denke ich nicht. Es gibt in dieser 3. Liga nichts geschenkt. Und gerade im Derby gibt es sowieso nichts zu verschenken. Wir werden alles abrufen müssen und hundertprozentig anders auftreten als gegen Würzburg, gerade von der Körpersprache her“, gibt „Cello“ eine gewisse Marschroute vor, der wohl auch am Sonnabend wieder als Kapitän der Kogge auflaufen wird. Bereits gegen die Würzburger Kickers ersetzte er den verletzten Tobias Jänicke auf dieser Position.

Ein Hoffnungsschimmer könnte für den 30-Jährigen die Rückkehr seines Sturmkollegen Melvin Platje sein: „Es ist schon nicht schlecht, wenn du einen Zweiten neben dir hast, der dir Arbeit abnimmt, die Laufwege freimacht oder eben einige Gegner beschäftigt. Melvin ist auch jemand, der um den Sturm herum viel macht, sich super bewegt. Ich hoffe, dass er am Wochenende wieder dabei ist“, sagt Marcel Ziemer.

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