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Hansa Rostock : Ziemer will eine Schippe drauflegen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nur drei Saisontore sind aus Sicht des Hansa-Stürmers eindeutig zu wenig

svz.de von
erstellt am 07.Jan.2017 | 07:45 Uhr

Nur drei Treffer bei 18 Einsätzen: Mit seiner Torquote in der Hinrunde der Saison 2016/17 ist Hansa-Stürmer Marcel Ziemer nicht zufrieden. „Im Endeffekt zählt die Mannschaftsleistung, aber Stürmer wollen an Treffern gemessen werden. Dazu gehöre auch ich. Nur drei Tore sind zu
wenig. Ich muss eine Schippe drauflegen“, sagt der 31-Jährige, der sich im Weihnachtsurlaub mit anderen Dingen als Fußball beschäftigte und so den Kopf freibekam.

Nach zweieinhalb Wochen Pause hat er aber wieder Bock auf Fußball. „Natürlich freue ich mich, dass es wieder losgeht. Wir sind mittendrin. Es ist nach oben wie nach unten relativ eng. Wir werden uns jetzt gut vorbereiten, richtig Gas geben und wollen dann so viele Punkte wie möglich holen“, so „Cello“.

Der Angreifer hofft im neuen Jahr auf einen Lauf, wie er so typisch ist für Torjäger: „Wenn man einen hat, dann trifft man, egal wie und egal von wo. So einfach ist das manchmal. Wenn man ihn nicht hat, dann muss man arbeiten, dass man dort wieder hinkommt. Ich war in der Hinrunde oft da, wo es gefährlich war. Das ist gut, aber natürlich müssen die Dinger auch rein, wie zum Beispiel gegen Osnabrück. Die mache ich normalerweise im Schlaf. Ich muss mich einfach noch mehr konzentrieren und noch mehr Wege gehen, die wehtun, was ja auch eine meiner Stärken ist.“

Damit, dass sich die Hanseaten in den heimischen Gefilden vorbereiten, hat Ziemer keine Probleme. „Ich kenne das zwar auch anders, aber es ist nicht verkehrt, zu Hause zu bleiben. Man kennt die Witterung, und Ende Januar geht es auf solchen Plätzen los. Da weiß man gleich, woran man ist“, so der Angreifer, der auch keine Bedenken vor der besonderen Atmosphäre des Geisterspiels zum Auftakt der Rückrunde gegen Jahn Regensburg hat: „Ich habe ein paar Partien in Wiesbaden gemacht, die waren ähnlich wie ein Geisterspiel. Vielleicht tut es uns auch gut. Unsere Bilanz zu Hause war bislang nicht so toll. Wir wollen aber in jedem Fall eine starke Rückrunde spielen und wieder mehr Fans ins Stadion locken, die haben es sich für ihre tolle Unterstützung verdient.“
 

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