zur Navigation springen
Hansa Rostock

25. September 2017 | 17:16 Uhr

Hansa Rostock : Ziemer vor dem Absprung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Angreifer fehlte nach Gespräch mit Coach Pavel Dotchev beim Training und bat um Bedenkzeit

von
erstellt am 04.Jul.2017 | 08:00 Uhr

Die Zeichen deuten auf Abschied für Angreifer Marcel Ziemer und den Fußball-Drittligisten FC Hansa. Bei der gestrigen Trainingseinheit fehlte der 31-Jährige. Zuvor führte FCH-Coach Pavel Dotchev ein Gespräch mit dem Stürmer, in dem er ihm sagte, „was ich von ihm erwarte. Wir haben uns ausgetauscht. Und ich habe ihm seine Situation geschildert. Wir haben eigentlich ein gutes Gespräch gehabt“. Daraufhin entschied sich Ziemer, nicht an der Übungseinheit teilzunehmen. „Ich habe ihm gesagt, er kann mittrainieren“, erklärt der Cheftrainer.

Der Stürmer wechselte zur Saison 2014/15 vom 1. FC Saarbücken an die Ostsee und erzielte in seiner ersten Spielzeit bei den Hanseaten 15 Tore und trug somit maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt. In der Folgesaison brachte Ziemer es auf 20 Drittliga-Einsätze für die Kogge, in denen er sowohl sechs Tore und sechs Vorlagen zum Klassenerhalt beisteuerte. In der jüngsten Spielzeit 2016/17 stand er 30-mal für den FCH auf dem Feld (vier Tore, zwei Vorlagen).

Kommt nach der Verjüngung des Teams des FC Hansa nun ein Wechsel für den Angreifer infrage? Noch hat Marcel Ziemer jedenfalls einen Vertrag bis Juni 2018.Und auch sein Berater weiß noch nichts von einem möglichen Wechsel.   Sein Einstieg in die Sommervorbereitung lief jedoch denkbar ungünstig, musste er doch die erste Einheit unter dem neuen Trainer nach gut 20 Minuten wegen Muskelproblemen abbrechen. Ziemer habe nun Bedenkzeit von Trainer Dotchev bekommen. „Er wollte etwas Zeit für sich haben“, so der Fußball-Lehrer. Heute soll ein weiteres Gespräch folgen – und dann womöglich schon die Entscheidung über die Zukunft des Stürmer bei den Hanseaten.

 

Oliver Hüsing vor Rückkehr zu Hansa

Kehrt ein bekanntes Gesicht zurück an die Ostsee? Der Fußball-Drittligist FC Hansa soll Interesse an Innenverteidiger Oliver Hüsing haben. Der 24-Jährige steht aktuell noch beim von Ex-Bundesliga-Profi Thomas Doll trainierten ungarischen Verein Ferencváros Budapest unter Vertrag, besitzt dort sogar noch einen Kontrakt bis 2018. Hüsing ist in der Hansestadt kein Unbekannter – spielte er doch in der Rückrunde der Saison 2014/15 als Leihspieler von Werder Bremen für Rostock und gehörte mit insgesamt 16 Einsätzen und zwei Toren zu den Leistungsträgern. Er bewahrte die Hanseaten damals somit auch vor dem Abstieg.

Hüsing soll sogar bereits zu Gesprächen in der Hansestadt gewesen sein. FCH-Coach Pavel Dotchev signalisierte schon vor einigen Wochen, dass sich der Rostocker Traditionsverein mit dem Wunschspieler für die Innenverteidiger-Position einig sei. „Es liegt vor allem am abzugebenden Verein“, erklärte er. Dabei spielt wohl die Höhe der Ablösesumme eine entscheidende Rolle. Hüsing kam bei den Ungarn in der vergangenen Spielzeit 19-mal zum Einsatz. Jedoch musste er aufgrund von mehreren Verletzungen, darunter Knieprobleme, aussetzen.

Beim FC Hansa könnte der 24-Jährige nun zur alten Stärke zurückfinden und durch seine Erfahrungen zum Abwehrchef avancieren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen