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Hansa Rostock : Ziemer auf dem Weg zu 100 Prozent

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hansa-Stürmer spielt im Landespokal in Lübz nach Infekt in der Vorbereitung erstmals wieder über 90 Minuten und macht beim Rostocker 10:0-Sieg vier Treffer

svz.de von
erstellt am 18.Aug.2014 | 12:00 Uhr

10:0 gewonnen und eine Runde weiter sowie vier Treffer erzielt und 90 Minuten durchgespielt: Für Hansa-Stürmer Marcel Ziemer hat sich der Ausflug nach Lübz gelohnt. „Wir haben die Partie solide runtergespielt. Man konnte den Klassenunterschied erkennen“, so der Angreifer, der immer noch unter den Nachwehen eines Infektes vom Ende der Vorbereitung leidet und nicht bei 100 Prozent ist.

Dabei könnten die Norddeutschen den Torriecher des 29-Jährigen gut gebrauchen. Immerhin seit drei Liga-Partien – Erfurt 1:1, Kiel 0:2, Wehen Wiesbaden 0:1 – wartete der FC Hansa auf einen eigenen Treffer. Das 1:1 gegen Erfurt war ein Eigentor eines Thüringers, wenngleich Ziemer mit einem tollen Einsatz und Zweikampfverhalten seinen Anteil an diesem Treffer hatte.

Als Stürmer Nummer eins verpflichtet, kommt der bullige Kicker bislang erst auf vier Kurzeinsätze. Auch deswegen war das Landespokalspiel in Lübz wichtig. „Es war schön, mal wieder kaputt zu sein. Es hat Spaß gemacht, über 90 Minuten zu spielen. Es sind sicherlich wieder ein paar Prozente Fitness dazugekommen“, sagte Ziemer.

Bei den vier Toren in Lübz zeigte der Offensivmann sein gesamtes Repertoire. Zur 1:0-Führung brauchte er das Leder nur über die Linie zu drücken. Beim 2:0 faustete ihn der gegnerische Keeper an. Der Schlusspunkt zum 10:0 war ein Hieb von der Strafraumkante. „Solch ein Tor haben wir in dieser Saison bislang selten gesehen. Das ist eine der besonderen Qualitäten von Marcel“, erklärte Hansa-Coach Peter Vollmann.

„Die Situation vor dem 10:0 war einfach gegeben und die Schussbahn frei. Beim 2:0 konnte ich nichts mehr machen, habe den Ball selbst gesucht. Ich springe halt immer rein, gehe ins Gewühl. Wenn der Ball dann im Netz liegt, ist es umso besser. Mir reicht es aber auch, wenn ich den Ball im Strafraum über die Linie drücke. Tor ist Tor“, kommentierte Marcel Ziemer drei seiner vier Tore.

Mit seinem 90-Minuten-Einsatz hat der Angreifer jetzt Lunte gerochen, hofft, dass der Knoten jetzt geplatzt ist und will auch in der Liga am Sonnabend in Regensburg von Beginn an ran: „Wir haben noch eine Woche Zeit. Ich werde mich im Training anbieten.“

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