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Hansa will in Saarbrücken den Sack zubinden : Zentimeter vor der Ziellinie

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Eintracht Braunschweig feiert bereits. Hansa Rostock will schnellstmöglich nachziehen und die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga perfekt machen. Zweifel am Aufstieg der Ostseestädter gibt es kaum mehr.

svz.de von
erstellt am 11.Apr.2011 | 07:09 Uhr

Rostock | Eintracht Braunschweig feiert bereits. Hansa Rostock will schnellstmöglich nachziehen und die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga perfekt machen. Zweifel am Aufstieg der Ostseestädter gibt es kaum mehr. Lediglich ein Punkt aus den verbliebenen sechs Duellen muss wenigstens noch eingefahren werden. Daher nehmen die Hanseaten noch keine Glückwünsche an. "Der Trainer hat es gut formuliert. Wir stehen einen Zentimeter vor der Ziellinie. Im nächsten Spiel wollen wir den Sack endgültig zumachen und den rest lichen Weg gehen", erklärt Kapitän Sebastian Pelzer.

Auch Robert Müller, Torschütze zum 1:0 und damit Matchwinner im Vergleich mit Dynamo Dresden, wehrt alle Gratulanten ab: "Ja, es sieht ganz gut aus, aber noch ist nicht alles klar. Wir werden uns jetzt auf Saarbrücken konzentrieren und versuchen, die Saison so zu Ende zu bringen, wie es sich gehört."

Dass der Aufstieg womöglich auswärts und nicht in der heimischen DKB-Arena - Mittwoch in einer Woche trifft der FCH um 19 Uhr auf den SV Sandhausen - perfekt gemacht wird, stört die beiden Kicker nicht. "Die nächste Partie ist nun einmal in Saarbrücken, und die wollen wir gewinnen. Wir fahren doch nicht dorthin und verschenken die Punkte", sagt Pelzer. Immerhin ist die Reise ins Saarland die weiteste Auswärtstour dieser Spielzeit. Auch Müller hält es für abwägig, lediglich ein Remis anzupeilen, um anschließend zu Hause alles klar zu machen. "So etwas können wir ja auch gar nicht. Da braucht man sich nur unsere Bilanz anzuschauen. Wir holten erst vier Unentschieden, sonst haben wir immer gewonnen oder verloren. Gegen Jena (2:1 - d. Red.) spielten wir ganz ordentlich, und in Heidenheim (2:1 - Red.) steigerten wir uns. Jetzt gegen Dresden war es eine gute Leistung, und an diese wollen wir in Saarbrücken anknüpfen", so der gebürtige Schweriner, der sich in der Rückrunde mit sehr stabilen Leistungen einen Stammplatz im defensiven Mittelfeld verdiente.

Mittlerweile ist er auch für wichtige Tore zuständig. Zunächst gelang ihm das wichtige 1:1 in Aalen, zuletzt eben der Siegtreffer im Duell mit Dynamo. "Es war so eingeteilt, dass ich am hinteren Pfosten einlaufe. Als der Ball kam, dachte ich nur: Hau ihn jetzt bloß nicht drüber. Das hat ganz ordentlich funktioniert. Allerdings muss ich natürlich noch ein ,Zweites machen. Dann wäre viel früher alles klar gewesen. Aber auch so war der Sieg verdient. Ich war schon ein bisschen überrascht, wie wenig von Dresden kam. Immerhin haben die 49 Punkte und liegen nur vier hinter Offenbach", so Müller.

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