FC Hansa Rostock : „Wollen unsere Serie ausbauen“

julian riedel

Verteidiger Julian Riedel vor dem Spiel gegen Karlsruhe.

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05. November 2017, 09:00 Uhr

Morgen ab 14 Uhr will der FC Hansa im Ostseestadion gegen den Karlsruher SC den dritten Heimsieg der Saison einfahren. NNN-Redakteur André Gericke sprach mit dem Rostocker Abwehrspieler Julian Riedel, der sich in den zurückliegenden Tagen mit einer Erkältung herumplagte, gestern jedoch wieder ins Mannschaftstraining einstieg.

Julian Riedel, wie geht es Ihnen?

Riedel: Mir geht es wieder besser. Ich habe die entsprechenden Medikamente genommen, und es wird langsam. Ich habe noch ein bisschen Schnupfen, aber der geht ja auch nicht von heute auf morgen weg.

Sind die nächsten drei Partien gegen Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC sowie beim Vierten Wehen Wiesbaden und gegen den Zweiten Fortuna Köln richtungweisend?

Wir sind einfach gut beraten, nur von Spiel zu Spiel zu schauen. Wenn man vor drei Wochen das Radio angemacht hat, dann hieß es, die nächsten drei Spiele würden entscheiden, ob es gegen den Abstieg geht oder nicht. Jetzt sind es die nächsten drei Spiele, ob wir oben dabei sind. Uns juckt es eh nicht. Wir freuen uns, wenn wir gewinnen, die Fans glücklich sind und das Umfeld zufrieden ist. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen. Wir wollen unsere Serie ausbauen. Ob wir dann in der Tabelle klettern, weiß ich nicht. Die anderen oben gewinnen momentan ja auch fast alles. Das können wir nicht beeinflussen. Wir schauen nur auf uns, und da heißt der nächste Gegner KSC.

Aber wenn die Siegesserie weitergeht, kommt sie gewiss nicht zum falschen Zeitpunkt...

Eine Serie kann eigentlich nie zum falschen Zeitpunkt kommen. Wir hatten jetzt schon eine Negativserie, die man immer mal in einer Saison hat. Wenn es dabei bleibt, würde ich das unterschreiben. Wir müssen einfach
gucken, dass wir die Leistung der vergangenen Spiele auf den Platz bringen, denn nur dann können wir die Serie ausbauen.

Wie schätzen Sie den Karlsruher SC ein?

Neu zusammengestellte Mannschaften sind immer gewisse Wundertüten. Die Qualität ist in jedem Fall da, und wenn man Struktur
und Automatismen reinbekommt, geht es auch schnell, dass positive Ergebnisse kommen. Wir müssen gewarnt sein, denn von den Einzelspielern her ist es auf dem Papier die stärkste Mannschaft.

Was kann man vom FC Hansa erwarten?

Wir sind gut drauf und werden versuchen, den Rhythmus zu bestimmen. Wir wollen unser dominantes Spiel, den Highspeed-Fußball und das starke Pressing auf den Platz bringen – einfach Vollgas-Fußball zeigen.

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