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FC Hansa Rostock : Wir werden den Willen mitbringen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Für Mike Owusu aus Berlin ist der FC Hansa die erste Profi-Station. Als „Zehner“ möchte er dem Rostocker Drittligisten helfen

von
erstellt am 07.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Er war der zehnte Neuzugang des FC Hansa: Mike Owusu. Von Hertha BSC II wechselte der 22-Jährige bis 2018 mit einer Option auf ein weiteres Jahr zum Fußball-Drittligisten.

Die Kicker befinden sich in der dritten Vorbereitungswoche von insgesamt fünf – und so langsam ermüden die Profis, gesteht auch Mike Owusu: „Jeder hat schwere Beine. Aber das ist ganz normal, das gehört dazu. Wir müssen gucken, dass wir diese lockern können, uns gut pflegen, jeder Einzelne für sich. Dann können wir nach vorne blicken.“

Nach zwölf Jahren erster Wechsel

Dies versucht er nun bei der Kogge, denn nach zwölf Jahren verließ Owusu seine Heimatstadt Berlin. Ein schwerer Schritt, den der 22-Jährige aber nicht bereut. „Ich habe mich in Rostock eingelebt, habe auch schon etwas von der Stadt gesehen, weiß ein paar Ecken, wo man essen gehen kann – das ist ganz wichtig. Und ich habe ganz coole Teamkollegen in der Mannschaft. Ich fühle mich wohl.“ Mit Bryan Henning steht er nun wieder mit einem ehemaligen Herthaner auf dem Feld.

Beide müssen sich nun aber umgewöhnen – von der Regionalliga an die 3. Liga. „Es ist schwierig, ein bisschen ungewiss alles. Natürlich weißt du nicht, was kommt. Du hast in der Liga noch nie gespielt, wie viele andere im Team auch. Ein bisschen unerfahrene Spieler haben wir“, schätzt er ein. „Das können wir aber gut kompensieren mit den Erfahrenen im Kader und auch mit dem Willen, den wir mitbringen werden – und auch müssen.“ Spielfreude und Kampf wollen die „Neuen“ den Fans bieten und einen „guten Start in die Liga hinbekommen. Dann wird das auch...“

Dabei am besten helfen kann Owusu auf der „Zehner“-Position: „Da kann ich am meisten von mir zeigen.“ Erkennen werden ihn die Anhänger an seiner auffälligen Frisur: „Die ist wohl einmalig in der Mannschaft“, sagt Mike Owusu mit einem Lachen. Ansonsten: Auf die Nummer 14 achten. Warum gerade diese? „Leider blieb mir nicht mehr viel übrig“, gesteht er und ergänzt: „Es waren nur noch die 14, die 15 und alles über 30 frei. Deswegen habe ich gesagt, ich nehme die 14. Meine Lieblings-Trikotnummer ist eigentlich die 8.“

Neben den Haaren fällt er durch seine offene Art auf. „Ich trage schon gerne mal Dinge, die andere nicht so tragen würden, weil sie sich eher hinterfragen. Aber im Endeffekt muss ich das doch nur gut finden“, erklärt er. Auf dem Platz versucht er, sein „Ding durchzuziehen, aber immer zum Wohle der Mannschaft und nicht für den Zirkus oder die Galerie“.

Trotz Knieproblemen weiter kämpfen

Auf schnelle Dribblings und Kombinationen wie zuletzt in den Testspielen können die Zuschauer im Ostseestadion dennoch hoffen. „Die Aktionen, bei denen ich weiß, jetzt würde es passen, werde ich auch so durchbringen“, verspricht das Offensiv-Talent. Ansonsten hat er sich für die kommende Spielzeit bei Hansa vor allem vorgenommen, gesund zu bleiben. Nach zwei Kreuzbandrissen ist „das das Wichtigste für mich und meine Teamkollegen – denen wünsche ich dasselbe. Das andere kommt dann von ganz alleine.“

 

 

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