FC Hansa Rostock : Wir stehen unter Zugzwang

Rückkehr nach Gelb-Sperre: Hansa-Kapitän Tobias Jänicke steht dem FC Hansa heute im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers wieder zur Verfügung.
Rückkehr nach Gelb-Sperre: Hansa-Kapitän Tobias Jänicke steht dem FC Hansa heute im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers wieder zur Verfügung.

Hansa-Trainer Karsten Baumann vor der Partie gegen die abwehrstarken Würzburger Kickers

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07. November 2015, 08:00 Uhr

Premiere im Ostseestadion: Erstmals geben die Würzburger Kickers heute ab 14 Uhr (Ostseestadion) ihre Visitenkarte in Rostock ab. Der Drittliga-Neuling kommt als Elfter zur schwer angeschlagenen Kogge. Der FC Hansa ist nach elf sieglosen Partien bis auf den vorletzten Platz abgerutscht. „Wir wissen, dass wir unter Zugzwang stehen und zu Hause möglichst gewinnen sollten. Wir werden alles daran setzen, dass uns das gelingt“, sagt FCH-Trainer Karsten Baumann.

Allerdings erwartet die heimschwachen Gastgeber – ein Sieg in sieben Partien – ein gefährlicher Kontrahent. Würzburg kommt mit der aktuell besten Abwehr der Liga – erst neun Gegentreffer – und hat auswärts erst einmal verloren (0:1 beim FSV Mainz II), zudem jeweils drei Siege und Remis. „Die Würzburger sind ein guter Aufsteiger, die ihre Stärken kennen und ins Spiel einbringen. Die Mannschaft ist laufstark und verteidigt kompakt. Man muss sie erst einmal knacken“, so der 46-Jährige.

Abkehr von der Doppel-Sechs denkbar

Für die offensivschwachen Rostocker – 14 Tore in 15 Partien – könnte es eine Herkulesaufgabe werden. Um den Angriff anzukurbeln, dürfte Karsten Baumann die Start-Formation umkrempeln. Selbst die Abkehr von der „Doppel-Sechs“ steht im Raum: „Es ist alles möglich. Das entscheidet sich nach Gegner oder der Trainingswoche, wer vielleicht besser drauf ist. Sie ist ja nicht in Stein gemeißelt. Es werden immer die besten elf Spieler zum Einsatz kommen.“

Bauen können die Norddeutschen wieder auf ihren Kapitän Tobias Jänicke, der seine Gelb-Sperre abgesessen hat. Der 26-Jährige wird möglicherweise Soufian Benyamina – seit sieben Partien ist der Stürmer ohne Tor – ersetzen und gemeinsam mit Julius Perstaller eine Doppel-Spitze bilden. „In unserer Situation ist jedes Heimspiel schwer. Würzburg hat auswärts mit ihrer Defensive gute Ergebnisse eingefahren und hat sicher das Selbstvertrauen, um auch hier etwas einzufahren. Unsere Aufgabe ist es, über sicheres Pass- und gutes Laufspiel, diese Defensive auseinander zu nehmen.“

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