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FC Hansa Rostock : „Wir sind mitten im Geschäft“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock will in den kommenden Woche seine Position im Vorderfeld des Klassements sichern

Vier Siege aus den zurückliegenden fünf Spielen, 19 Punkte und Platz fünf: Die Kicker des FC Hansa haben Lunte gerochen und wollen ihren Platz im Vorderfeld der 3. Fußball-Liga nicht wieder kampflos herschenken. „Wir sind ja auch nicht blöd. Es ist ein bisschen Konstanz zu sehen. Wenn wir unsere Top-Leistung abrufen, können wir gegen alle Gegner bestehen. Man merkt einfach auch, dass mit jedem Ergebnis, das für uns ist, das Selbstvertrauen wächst. Wir sind mitten im Geschäft, wollen angreifen, nach vorne spielen und Tore schießen. Es ist ebenfalls schön zu sehen, dass uns solch ein Spiel, wie gegen Osnabrück (1:2 – d. Red.) nicht aus der Bahn wirft“, sagt Hansa-Trainer Christian Brand.

Dies stimmt auch Abwehrchef Matthias Henn zuversichtlich: „Das zeugt von einer gewissen Qualität, die wir in den vergangenen Wochen dazugewonnen haben. Wir konnten spielerisch überzeugen, haben auf gar keinen Fall unverdient gewonnen. Vielleicht war das der nächste Schritt.“

Auch Keeper Marcel Schuhen, der beim 1:0 in Duisburg zum siebenten Mal in dieser Saison ohne Gegentor blieb, gibt sich selbstbewusst. „In dieser Liga zählt es einfach, Woche für Woche die Punkte zu holen. Wir müssen probieren, in einer Lauerstellung zu bleiben, und nicht wieder abzurutschen. Wir können vielleicht auch einen Moment zufrieden sein, doch am Wochenende kommt Mainz II. Da gilt es wieder Charakter zu zeigen und das Spiel zu gewinnen“, so der Schlussmann.

Weniger das Klassement, sondern eher das nächste Spiel hat Kapitän Michael Gardawski im Blick. „Ich schaue nicht so oft auf die Tabelle. Wir wollen den Abstand nach unten weiter vergrößern. Dabei sollten wir von Spiel zu Spiel gucken. Damit sind wir am besten gefahren und so soll es auch in Zukunft sein“, so die Allzweckwaffe des FCH, die es aber in jedem Fall angenehmer empfindet, weiter oben zu stehen als mit dem Wasser bis zum Hals im Tabellenkeller: „Es ist natürlich schöner, als wenn man permanent mit dem Messer im Rücken unterwegs ist. Grundsätzlich geht es aber darum, in jedem Spiel ans Limit zu gehen. Selbst 99 Prozent reichen nicht aus.“

 

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erstellt am 25.Okt.2016 | 08:00 Uhr

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