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FC Hansa Rostock : „Wir müssen uns selbst vertrauen“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas neuer Linksverteidiger Fabian Holthaus will seine Erfahrungen aus dem Aufstiegskampf mit Dresden jetzt in Rostock einbringen

svz.de von
erstellt am 27.Jul.2016 | 08:00 Uhr

Zwar steht Fabian Holthaus erst seit zwei Wochen beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock unter Vertrag, doch der Linksverteidiger kann es kaum erwarten, dass die neue Saison endlich beginnt. „Die Truppe hat mich super aufgenommen. Ich fühle mich richtig gut. Jede Trainingseinheit hilft mir weiter. Doch wir freuen uns, dass es jetzt am Sonnabend endlich losgeht“, sagt der 21-Jährige.

Vor dem Gegner SSV Jahn Regensburg hat der Abwehrmann großen Respekt: „Es gibt definitiv einfachere erste Spiele, als wenn man nach Regensburg fahren muss. Das ist kein schlechter Verein, sonst wären sie ja nicht wieder in der 3. Liga. Wir müssen jedoch einfach unser Spiel und unseren Plan durchziehen, dann werden wir auch dort erfolgreich sein.“

VfL Bochum, Fortuna Düsseldorf, Dynamo Dresden und jetzt Hansa Rostock: Fabian Holthaus lief trotz seines jungen Alters bereits für vier namhafte Vereine auf. „Es sind alles klassische Traditionsvereine, die lange in der 1. Liga gespielt haben. Viele große Spieler in Deutschland sind für diese Clubs aufgelaufen. Ich kann mich mit diesen Vereinen am besten identifizieren. Neben den richtig guten Gesprächen mit dem Trainer hat dies sicherlich auch einen Ausschlag gegeben“, erklärt der Linksverteidiger.

Nach zwei Jahren mit relativ wenigen Einsätzen will Holthaus in Rostock jetzt neu durchstarten. „Ich will versuchen, eine Saison durchzuspielen, mich in der Mannschaft zu festigen und zu etablieren. Ich denke, dass die Chancen nicht ganz so schlecht stehen. Ich muss mir aber auch klar werden, jeden Tag im Training meine Leistung zu bringen, um das für mich persönlich und auch für den Trainer zu bestätigen.
Dann wird es letztlich auch in den Spielen klappen“, so der Abwehrmann, der den verletzten Christian Dorda (Knie-OP) ersetzen soll.

Im vergangenen halben Jahr konnte Holthaus in Dresden sogar schon etwas Drittliga-Erfahrung sammeln. Insgesamt elfmal lief er in der Rückrunde auf, stand für den späteren Zweitliga-Aufsteiger auch beim 2:2 gegen Hansa Rostock auf dem Platz. „Ich kann mich erinnern, dass es nicht einfach war. Wir haben schon wahrgenommen, dass Rostock eine ansteigende Form hatte. Es ist schon krass zu sehen, dass eine Steigerung von null auf hundert innerhalb einer Saison möglich ist. So etwas ist gut, vor allem für den Kopf, wenn man weiß, dass so etwas klappen kann“, sagt der gebürtige Hammer (Nordrhein-Westfalen).

Der Neu-Rostocker will versuchen, seine Erfahrungen aus dem halben Jahr in Dresden jetzt an der Ostseeküste einzubringen. „Die 3. Liga ist definitiv nicht schwach, aber man kann, wenn man sich traut auch guten und erfolgreichen Fußball spielen. Das Wichtigste ist, dass man sich viel zutraut. Die Mannschaft ist zusammen geblieben und wir haben viele Charaktere, die wissen, was sie können und die auch wissen, was die Mitspieler können. Von daher müssen wir uns einfach selbst vertrauen. In Dresden habe ich gelernt, dass wenn wir uns auf dem Platz, in der Kabine, im Training und auch neben dem Rasen gegenseitig helfen und vertrauen, dann wird es positiv laufen“, erklärt Fabian Holthaus, der alleine in die Hansestadt kommt und sich aktuell noch auf Wohnungssuche befindet: „Mir wird aber viel vom Verein geholfen. Ich habe auch schon einige Wohnungen besichtigt, müsste mich eigentlich nur entscheiden. Es war viel außerhalb, jetzt schaue ich noch einmal in der Stadt. Dann werde ich entscheiden, wo ich mich am wohlsten fühle.“

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