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FC Hansa Rostock : „Wir können es besser“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mittelfeldakteur Bischoff glaubt an Hansa-Stärken. Am Sonntag muss er gegen seinen Ex-Verein ran

von
erstellt am 01.Feb.2017 | 08:00 Uhr

Für Hansas Mittelfeldmann Amaury Bischoff wird die Drittliga-Partie am Sonntag beim SC Preußen Münster eine ganz besondere, tritt der 29-Jährige doch gegen seinen Ex-Verein an. „Die Rückkehr wird für mich sehr emotional. Ich kenne vom Busfahrer über den Zeugwart bis hin zur Geschäftsstelle alle, die dort arbeiten. Fünf Jahre habe ich dort gespielt, das kann man nicht vergessen, deswegen wird es kein einfaches Spiel. Aber ich denke, ich kann mit der Situation umgehen, bin mental stark, werde mein Spiel machen und mein Bestes geben“, sagt Bischoff.

Seit gut anderthalb Wochen trainiert er mit den Hanseaten, hat schon eine Wohnung in Warnemünde in Aussicht, muss aber nach dem Rückrundenauftakt gegen Regensburg (0:0) gestehen, dass noch etwas fehlt: „Es war kein super Spiel von uns – vom Willen, von der Laufbereitschaft und Aggressivität war es sehr gut, aber man muss fußballerisch mehr erkennen. Auch wenn wir neuen Spieler wenig Zeit gehabt haben, soll das keine Ausrede sein. Ich denke, wir können es besser.“

Nicht nur dies soll schnellstmöglich erkennbar sein, auch die wohl erforderlichen 45 Punkte zum Klassenerhalt sollen schnell auf dem Konto stehen. „Dann können wir gucken, was noch kommt. Aber die Liga ist sehr schwer – eine Kampf-Liga. Deswegen brauchen wir in Münster schon drei Punkte“, erklärt Bischoff.

Wie der Mittelfeldakteur an seiner ehemaligen Wirkungsstätte empfangen wird, kann er nicht einschätzen: „Ich hatte eigentlich ein gutes Verhältnis mit den Fans. Münster ist meine zweite Heimat geworden. Es ist schwer für mich zu sagen, ob die Fans mich auspfeifen oder klatschen. Ich kann nur sagen: Ich habe für den Verein immer alles gegeben.“

Um diese besondere Situation für einen Spieler weiß auch Hansa-Coach Christian Brand. „Wenn man so lange bei einem Verein war, ist es immer etwas Besonderes, zurückzukehren. Da kann man sich nichts anderes einreden. Ich werde mit Amaury auch über Münster sprechen, aber ich denke, er ist genug Profi, um das zu bewältigen“, so der Trainer.

Dazu gehört nun, gegen Münster am Sonntag (Anpfiff 14 Uhr) alles für Hansa zu geben. Vielleicht sogar mit einem Tor oder einer Vorlage? „Über ein Tor freue ich mich immer. Sollte ich aber eines in Münster erzielen, würde ich wohl nicht jubeln aus Respekt gegenüber den Fans, die mich immer unterstützt haben. Sollte ich eines vorbereiten, freue ich mich mit meinem Teamkollegen“, sagt Amaury Bischoff.

Hansa intern

Hansa bangt um Stürmer Marcel Ziemer
Gehen dem FC Hansa die Angreifer aus? Marcel „Cello“ Ziemer musste bei der gestrigen Einheit passen, weil er sich in der Partie gegen Jahn Regensburg eine tiefe Risswunde an der Achillessehne zugezogen hatte, die nach Abpfiff genäht werden musste. „Wir müssen da jetzt die nächsten Tage abwarten, wann ,Cello‘ wieder ins Training einsteigen kann“, sagt Hansa-Chefcoach Christian Brand. Noch wollte der 44-Jährige einen Einsatz des Stürmers am Sonntag in Münster nicht gänzlich ausschließen. Auch Ziemers Sturmpartner Tim Väyrynen konnte gestern krankheitsbedingt nicht mit der Mannschaft trainieren. „Er hat Fieber, wer weiß, wann er komplett fit ist“, so Brand.

Somit würde dem Hansa-Trainer nur noch Soufian Benyamina als etatmäßiger Stürmer für die Auswärtspartie in Münster bleiben. „Wir haben genug Jungs, die das auffangen können“, ist sich Brand sicher.

Stevanovic will bald zurück sein
Bei der gestrigen Einheit fehlten Timo Gebhart (individuelles Aufbautraining nach Muskelfaserriss),
Ronny Garbuschewski (wurde am Montag in Leipzig erfolgreich am Knie opiert) und Aleksandar Stevanovic (Probleme an der Peroneussehne). Letzterer wird wohl noch in dieser Woche auf den Rasen zurückkehren. „Ich bekomme Schuheinlagen und kann dann wieder voll mitmachen. Ich schätze, dass ich in gut zwei Wochen wieder voll mit der Mannschaft trainieren kann“, so Aleksandar Stevanovic.

Heute Testkick gegen BAK
Das heutige Testmatch gegen den Regionalligisten Berliner AK (Anpfiff 14 Uhr) ist auf dem Trainingsplatz an der Kopernikusstraße geplant. Der BAK ist seit gestern in der Hansestadt.

Heute haben die FCH-Profis zusätzlich um 9.30 Uhr eine Trainingseinheit zu absolvieren.

 



 

 

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