FC Hansa Rostock : Wieder Gefühl eines Sieges haben

Feuert Mannschaft und Fans an: Hansas Innenverteidiger Marcus Hoffmann.  Fotos: Georg Scharnweber (2)
Feuert Mannschaft und Fans an: Hansas Innenverteidiger Marcus Hoffmann.

Marcus Hoffmann zieht Positives aus dem torlosen Remis gegen die Würzburger Kickers

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10. November 2015, 08:00 Uhr

Wieder kein Sieg für Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock. Aber beim Heimspiel gegen die Würzburger Kickers konnte die Elf von Cheftrainer Karsten Baumann wenigstens hinten die Null halten – und das, obwohl mit Matthias Henn, Marcus Hoffmann und Christian Dorda erstmals eine Dreierkette auf dem Feld war. „Das war ein gutes Mittel mit den zwei Stürmern. Hinzu kam noch, dass Micha (Michael Gardawski – d. Red.) und Ahli (Maximilian Ahlschwede –
d. Red.) ein Riesenpensum nach vorne und hinten geschoben haben“, resümierte Innenverteidiger Hoffmann nach dem Spiel.

Am System lag es also nicht. Und auch an der Abwehr nicht: „Die Abstimmung bei uns dreien klappte. Es ist heutzutage nicht mehr so, dass einer das Sagen hat, man muss einfach miteinander sprechen, sonst lässt man die anderen alt aussehen. Prinzipiell haben wir nicht schlecht gestanden“, so der 28-Jährige. Nach zuletzt zwei 1:3-Niederlagen war es auch wichtig, wieder Stabilität zu bekommen.

Die Einstellung der Mannschaft stimme, so Hoffmann: „Ich weiß, dass jeder alles aus sich rausgeholt und versucht hat, sich in jeden Zweikampf reinzuschmeißen. Vom Einsatz her kann man keinem einen Vorwurf machen, und das müssen wir jetzt einfach mitnehmen, was anderes bleibt uns da nicht übrig. Anders kommt man da unten nicht raus.“

Nun heißt es für die Truppe im Landespokal weiterkommen und Selbstvertrauen für die Liga sammeln, um am 17. Spieltag in Erfurt drei Punkte zu holen. „Wir wollen auch mal wieder gewinnen und das Gefühl von einem Sieg haben“, bekräftigte Marcus Hoffmann.

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