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FC Hansa Rostock : Wieder an die Grenze gehen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Coach Pavel Dotchev warnt davor, sich von den vergangenen beiden Siegen blenden zu lassen

svz.de von
erstellt am 04.Nov.2017 | 09:00 Uhr

Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC, der Vierte SV Wehen Wiesbaden und der Zweite Fortuna Köln: Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock steht ein Hammer-November bevor. „Wir können bei diesen Spielen die Uhr vergleichen und gucken, was für ein Niveau wir haben. Das ist schon richtungweisend, aber das ist jedes Spiel in dieser Liga. Sie ist so ausgeglichen, dass jeder Spieltag richtungweisend ist. Es geht schnell nach oben, aber auch nach unten“, sagt Hansa-Coach Pavel Dotchev.

Zum Auftakt kommt morgen ab 14 Uhr der Karlsruher SC ins Ostseestadion. Die Badener verfügen wohl von den Namen her über den besten Kader der Liga, jedoch verpatzte der KSC den Start. Erst unter dem neuen Trainer Alois Schwartz scheint die Truppe um den Rekord-Torjäger der 3. Liga, Anton Fink, langsam die Kurve zu bekommen. 117 Treffer in 262 Drittliga-Partien gelangen dem Angreifer. „Anton Fink ist ein raffinierter Spieler mit einem guten Riecher. Er weiß sich zu positionieren. Oft ist er 30, 40 Minuten gar nicht zu sehen, doch er lauert immer und nutzt Fehler eiskalt aus. Er weiß genau, wo er stehen muss“, charakterisiert Dotchev den Offensivmann des Gegners.

Die Rostocker gehen mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Serie in das Duell. Zudem haben sie auch ihre vergangenen beiden Heimspiele gegen Aalen (1:0) und Osnabrück (2:0) gewonnen. Doch der Coach warnt: „Das waren beides knappe Spiele. Wir müssen wieder an unsere Grenzen gehen, dürfen uns von den beiden Siegen zuvor nicht blenden lassen. Wir wollen den positiven Trend mitnehmen, denn nur so haben wir eine Chance zu gewinnen. Wir wollen zu Hause nachlegen und drei Punkte holen“, sagt Pavel Dotchev, dem bis auf den langzeitverletzten Marcel Ziemer (Kreuzbandriss) wohl alle Kicker zur Verfügung stehen. Auch Christopher Quiring (Sehnenriss im Oberschenkel) steht vor einer Rückkehr, zumindest in den 18er Kader für das Spiel. „Es wird diesmal eine harte Entscheidung, wer draußen bleiben muss, zumal ja auch Josh Nadeau (Rippenprellung – d. Red.) wieder fit ist.“

 

Janis Blaswich: Härtetest morgen früh

Der FC Hansa bangt um seine Nummer eins. Erst morgen Vormittag nach einem Härtetest wird sich entscheiden, ob der Rostocker Fußball-Drittligist im Heimspiel gegen den Karlsruher SC auf seinen Stammkeeper Janis Blaswich zurückgreifen kann. „Wir wollten nichts riskieren. Er hat kleinere muskuläre Probleme und konnte die ganze Woche nicht trainieren“, sagt FCH-Coach Pavel Dotchev.

Gestern absolvierte Blaswich ein leichtes Lauftraining. „Der erste Test war positiv. Er hat nichts gemerkt“, so der Trainer.

Heute soll Janis Blaswich individuell mit Torwarttrainer Stefan Karow einige Übungen absolvieren. „Am Sonntagvormittag machen wir dann einen Härtetest und werden sehen, ob Janis Blaswich spielen kann“, so Dotchev.

Sollte der 26-Jährige, der in dieser Saison in acht von 14 Drittliga-Partien ohne Gegentor blieb, nicht auflaufen können, vertritt ihn Kai Eisele. „Er ist die Alternative“, erklärt der Hansa-Coach und lobt den eigentlichen Ersatzmann: „Er ist gut dabei, trainiert sehr gut und hat im Pokal eine gute Leistung gebracht. Mit ihm hätten wir adäquaten Ersatz.“

 


 

 










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