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Hansa Rostock vs. Preußen Münster : Weiter Luft verschaffen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hanseaten wollen sich mit einem Auswärtssieg von der Abstiegszone absetzen

svz.de von
erstellt am 04.Feb.2017 | 09:00 Uhr

Der FC Hansa könnte morgen einen großen Schritt in Richtung einer ruhigen Rückrunde in der 3. Fußball-Liga machen. Mit einem Sieg beim SC Preußen Münster, der mit 21 Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz 18 rangiert, würde sich die Kogge bis auf neun Zähler vom Kontrahenten absetzen. „Die Spieler lesen die Tabelle, wissen, wo wir stehen, und natürlich auch, wo sich der Gegner befindet. Es ist immer noch alles sehr eng. Wir sind gefordert und wollen aus Münster Punkte mitnehmen“, sagt Hansa-Trainer Christian Brand.

Die Rostocker werden die Reise ohne Marcel Ziemer antreten. Der Stürmer laboriert an einer Risswunde an der Achillessehne. Als Ersatz steht ein Duo parat. „Wir können zwischen Tim Väyrynen und Soufian Benyamina wählen. ,Soufi‘ hat es im Testspiel gegen den Berliner AK gut gemacht. Tim hat die Woche erst zweimal mit der Mannschaft trainiert. Im Moment deutet viel darauf hin, dass ,Soufi‘ beginnen wird“, so der 44-jährige Chefcoach, der sich mit der Aussage „Benyamina oder Väyrynen“ insofern in die Karten schauen lässt, als dass er mit nur einer Spitze beginnen wird.

Des Weiteren scheinen auch Matthias Henn (für Joshua Nadeau), Stephan Andrist (für Tobias Jänicke) und Stefan Wannenwetsch (für Väyrynen) als zusätzliche Absicherung gute Chancen für den Sprung in die Start-Elf zu haben.

Seinen Platz sicher hat Amaury Bischoff, der gut zwei Wochen nach seinem Wechsel von Münster an die Ostseeküste an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. „Für ihn ist es natürlich ein besonderes Spiel“, weiß Brand, der sich vom 29-Jährigen auch einige Tipps über den Gegner holte: „Er war fast fünf Jahre dort, kennt ein bisschen das Innenleben des Vereins und die Strömungen. Von daher ist er schon eine Hilfe. Letztlich sind wir ganz gut drauf, haben auch gut trainiert. Die neuen Spieler integrieren sich immer besser. Wir sind zuversichtlich und können voller Selbstvertrauen nach Münster fahren.“

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