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Hansa Rostock : „Wanne“ will sich durchbeißen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mittelfeldspieler Stefan Wannenwetsch kämpft um seine Zukunft beim FC Hansa. Am Wochenende gab er die Vorlage zum Siegtor

svz.de von
erstellt am 22.Feb.2017 | 07:45 Uhr

Für Stefan Wannenwetsch ist es momentan keine einfache Situation beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. In der Hinrunde noch Stammspieler mit 16 von 19 Partien in der Start-Formation, hat der 25-Jährige aktuell seinen Platz verloren. „Ich muss es annehmen und das Beste daraus machen. Ich versuche jeden Tag, meinen Job gut zu machen, und vielleicht wendet sich das Blatt dann irgendwann auch wieder“, sagt der Mittelfeldmann, dem in der bisherigen Saison ein Tor und vier Vorlagen gelangen

Stammplatz vorerst verloren

Den letzten Assist gab „Wanne“ am Wochenende beim 1:0-Heimerfolg über den Halleschen FC, als er den Freistoß vor dem Siegtreffer erst herausholte und anschließend auf den Schädel von Innenverteidiger Marcus Hoffmann zirkelte. „Ich denke, das war auch ein bisschen glücklich. Davor sind auch schon ein paar Freistöße durch den ,Saal‘ geflattert. Aber es ist natürlich schön, dass mein Freistoß verwandelt wurde. Das ist gut für mich und natürlich auch für die Mannschaft“, sagt Stefan Wannenwetsch, der die etwas eigenartige Flugkurve des Balles wie folgt beschreibt: „Das liegt an den neuen Bällen, die fliegen manchmal ein bisschen komisch. Das kann man auch nicht immer planen. In dem Fall ist er gerade so reingeflogen, dass der Torwart sich nicht traute, herauszukommen. Das war natürlich schön für uns.“

Der Erfolg über Halle sei „extrem wichtig“ gewesen: „Wir brauchen die Punkte, um die magische 45 zu erreichen. Natürlich gibt es uns auch Selbstvertrauen. Wir hatten zuletzt nicht so gepunktet. Da ist es um so schöner, dass wir jetzt zu Hause einen Dreier geholt haben.“

Wie es mit ihm im Sommer weitergeht – sein Vertrag läuft aus –, weiß Wannenwetsch noch nicht. „Als Fußballspieler macht man sich immer Gedanken um seine Zukunft. Es sind jetzt auch nur noch zweieinhalb, drei Monate. Bis jetzt ist noch niemand auf mich zugekommen wegen eines neuen Vertrages“, verrät der Kicker, der sich einen Verbleib an der Ostseeküste vorstellen kann: „Ich fühle mich wohl hier, in der Mannschaft und im Verein. Was daraus wird, zeigen die nächsten Wochen.“

Das Verhältnis zu Coach Christian Brand ist trotz des aktuellen Bankdrückens jedenfalls intakt. Erst gestern gab es ein Einzelgespräch auf dem Trainingsplatz: „Solch eine Reflexion oder Feedback ist immer schön. Das gehört sich auch. Dann weiß man, was man besser machen kann und was man beibehalten soll.“

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