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FC Hansa Rostock : Vollmann kehrt zurück

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der ehemalige Trainer ist sich mit dem Drittligisten FC Hansa Rostock über einen Zwei-Jahres-Vertrag einig

von
erstellt am 28.Apr.2014 | 20:45 Uhr

Peter Vollmann soll als Cheftrainer zum FC Hansa zurückkehren und das Drittliga-Team der Norddeutschen ab Sommer wieder auf Kurs bringen. „Wir haben Gespräche geführt. Hansa Rostock hat mir ein zufriedenstellendes Angebot gemacht. Ich kenne den Verein und das Umfeld, weiß, was mich dort erwartet und hatte in der Vergangenheit in Rostock eine gute Zeit“, sagte der 56-Jährige, der wahrscheinlich zum finalen Gespräch in den nächsten Tagen nach Rostock kommen wird. Sollten dabei seitens des Vereins keine große Überraschungen auf den Tisch kommen, so wird Vollmann einen Zwei-Jahres-Kontrakt unterschreiben und die Kogge nach 2010 zum zweiten Mal in der 3. Liga übernehmen.

Nach Informationen dieser Zeitung wurden in den entsprechenden Gremien des Vereins – Vorstand und Aufsichtsrat – bereits die notwendigen Beschlüsse für eine Verpflichtung Vollmanns gefasst. In seiner ersten Amtszeit brachte der gebürtige Westfale das Kunststück fertig und stieg im Sommer 2011 mit einer zuvor vollkommen neu zusammengestellten Mannschaft in die 2. Bundesliga auf. Anfang Dezember 2011 wurde er dann jedoch vom FC Hansa, der damals Vorletzter im Fußball-Unterhaus war, beurlaubt.

Vollmann gilt als Fachmann für die 3. Liga. Seine Fähigkeiten auch mit einem kleinen Geldbeutel eine konkurrenzfähig Mannschaft auf die Beine zu stellen, machten ihn in diesen Wochen auch für andere Vereine interessant.

Lange Zeit buhlte Zweitliga-Absteiger Energie Cottbus um die Dienste des Coaches, wollte mit ihm den Neuaufbau starten. „Es stimmt, dass ich mit Cottbus gesprochen habe, aber es hat mich nicht vollkommen überzeugt. Daher habe ich dem Verein abgesagt. Ich bin ja auch niemand, der zu seinem eigenen Vorteil zwei Clubs gegeneinander ausspielt“, verrät Vollmann, der sich aktuell in einer für einen Trainer günstigen Lage befindet. „Ich hatte drei Angebote. Solch eine Situation kommt in meinem Beruf nicht so häufig vor“, so der Fußball-Lehrer, der noch einen Erstligisten in Südafrika übernehmen könnte.

Doch Vollmann zieht das Engagement an der Ostsee vor: „Man muss sich halt entscheiden, ob und wie weit man von der Familie wegmöchte. Und ich will eigentlich in Deutschland bleiben.“

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