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FC Hansa Rostock : Versöhnlich das falsche Wort

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Dennoch wäre laut Maximilian Ahlschwede ein Sieg gegen Chemnitz und das Überwintern über dem Strich wichtig

svz.de von
erstellt am 18.Dez.2015 | 08:00 Uhr

Mit einem Heimsieg morgen (14 Uhr Ostseestadion) gegen den Chemnitzer FC will Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock über den Strich springen und die Abstiegsränge verlassen – und so für einen versöhnlichen Jahresabschluss sorgen? „Versöhnlich ist vielleicht das falsche Wort. Wir stehen wieder unten drin. Das ist nicht das, was wir wollten. Mit einem Spiel ist das nicht korrigierbar“, sagt Maximilian Ahlschwede.

Der Rechtsverteidiger war trotz des bisher schwachen Saisonverlaufs einer der zuverlässigsten Rostocker und würde nur allzu gerne auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern. „Das wäre schon richtig wichtig. Ich habe es ja im vergangenen Jahr hier mitgenommen, als wir vier Punkte hinten waren. Das muss nicht schon wieder sein. Zwar können wir uns nicht viel dafür kaufen, aber für die Gemütslage wäre es schon gut, wenn wir es schaffen, mal wieder ein Spiel zu Hause zu gewinnen. Ich glaube das sind wir auch den Fans schuldig“, so der 25-Jährige.

Das Training unter dem neuen Coach Christian Brand „macht richtig Spaß. Er versucht mehr Automatismen hereinzubringen, fordert viele Dinge ein, hält viel an und erklärt viel. Das ist genau das, was wir jetzt brauchen.“

Natürlich kommt auch die Einstellung auf den nächsten Kontrahenten nicht zu kurz. „Wir versuchen, uns gut auf den Gegner vorzubereiten. Ich glaube, dass der Trainer da sehr akribisch vorgeht und uns nach und nach Chemnitz näher bringt. Ich bin zuversichtlich, dass wir zum Jahresende nochmal einen Dreier einfahren“, so Ahlschwede, der in der vergangenen Sommerpause nach Rostock wechselte und seitdem mit dem Team ständig um den Klassenverbleib zittern musste: „Es war schon sehr turbulent. Aber man kann aus solchen Situationen auch lernen. Es macht trotzdem Spaß bei Hansa zu spielen. Anfang des Jahres hatten wir eine gute Phase. Ich hoffe, dass wir da wieder hinkommen.“
 

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