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Hansa Rostock : Verabschiedet sich „Hoffi“?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Entscheidung bezüglich des Innenverteidigers Marcus Hoffmann soll bis zum Wochenende fallen, doch der Verein tut sich schwer

von
erstellt am 11.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Verliert Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock seinen Innenverteidiger Marcus Hoffmann? Momentan scheinen die Zeichen zwischen dem Traditionsverein und dem 28-Jährigen auf Abschied hinzudeuten. „Beide Seiten würden gerne weiterhin zusammenarbeiten. Leider liegen die Vorstellungen beider Parteien derzeit ziemlich weit auseinander“, bestätigt Hoffmanns Berater Daniel Scheinhardt.

Der 1,86 Meter große Innenverteidiger steht seit dem 1. Juli vergangenen Jahres bei den Blau-Weißen unter Vertrag, kam damals von Alemannia Aachen aus der Regionalliga West. Aufgrund einer Oberschenkelverletzung versäumte er einiges bei der Vorbereitung unter dem damaligen Coach Karsten Baumann. Seitdem Christian Brand das Team übernommen hat, stand „Hoffi“ jedoch immer in der Start-Elf. Mit seinem Tor gegen die SG Sonnenhof Großaspach (1:0) sorgte er sogar für einen sprichwörtlichen Big Point für den FCH im Abstiegskampf.

Insgesamt lief und kämpfte der 28-Jährige 1620 Minuten für den Traditionsverein, um den Klassenerhalt perfekt zu machen, trainierte oft noch nach den Einheiten alleine, um seine Fäihgkeiten zu verbessern. „Von seiner Einstellung und seinem Charakter her passt Marcus Hoffmann sehr gut zu dem Verein Hansa Rostock“, schätzt Berater Daniel Scheinhardt ein, der auch den Ex-Hanseaten Halil Savran (Osnabrück) zu seinen Klienten zählt. Einen idealen Ersatz für den formstarken Hoffmann zu finden, könnte für die Hanseaten schwer werden – vor allem auch aus finanziellen Gründen.

Hoffmann bekräftigte in den vergangenen Wochen immer wieder, wie wohl er sich beim FC Hansa fühle – dass er sich sogar ein längerfristiges Engagement an der Ostsee vorstellen könne (Zwei- oder gar Drei-Jahres-Vertrag). „Hansa ist definitiv unser erster Ansprechpartner. Von daher sind wir mit dem Vorstandsvorsitzenden Markus Kompp sowie mit Trainer Christian Brand in Gesprächen“, bestätigt Daniel Scheinhardt. Zur Zeit soll wohl auch der FC Rot-Weiß Erfurt Interesse an dem Innenverteidiger bekundet haben.

Zuletzt deutete der Hansa-Chefcoach eine schnelle Entscheidungsfindung an: „Wir wollen zeitnah Klarheit von den Spielern. Sie müssen sich entscheiden, was sie machen wollen. Dann sehen wir, was passiert.“ Nicht nur der Trainer möchte Klarheit – auch die Fans der Kogge warten seit dem gelungenen Klassenerhalt (durch einen 3:1-Sieg gegen Erfurt) auf Vermeldungen zu etwaigen Vertragsverlängerungen. „Es soll eine Entscheidung bis zum kommenden Wochenende fallen, und im Moment sieht es im Hinblick auf eine Verlängerung bei Hansa nicht gut aus“, erklärt Scheinhardt, hält jedoch die Hoffnungen der Fans am Leben: „Allerdings ist im Fußball alles möglich.“


Entscheidung im Fall Ahlschwede gefallen?


Nicht nur Marcus Hoffmann zählt zu den Rettern des Klassenerhaltes und Publikumslieblingen bei den Anhängern, auch den Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede würden die Fans gern auch künftig mit der Kogge auf der Brust sehen. Ein finales Bekenntnis des Vereins zu dem 26-Jährigen dürfte noch in dieser Woche bekanntgegeben werden.

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