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FC Hansa Rostock : Väyrynen drängt in die Start-Elf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der finnische Angreifer des Fußball-Drittligisten FCH hat mit seinem Ausgleichstor gegen Aalen mächtig Selbstvertrauen getankt #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 09.Mär.2017 | 08:00 Uhr

Mit seinem ersten Tor für den Fußball-Drittligisten FC Hansa rettete Winterpausen-Neuzugang Tim Väyrynen den Rostockern beim 1:1 gegen den VfR Aalen wenigstens einen Punkt. Zufrieden scheint der 23-Jährige damit allerdings nicht zu sein. „Natürlich bin ich froh, dass ich getroffen und wir wenigstens noch einen Punkt geholt haben. Für mich persönlich war es auch ein schöner Moment, vor den Hansa-Fans zu treffen. Noch besser wäre es allerdings gewesen, wenn wir gewonnen hätten. Wichtig ist, dass wir Ergebnisse holen“, sagt der Finne.

Zudem hat seine Unzufriedenheit noch einen anderen Grund: das Bankdrücken. Seinem Start-Elf-Einsatz beim Debüt gegen Regensburg (0:0) folgten fünf Einwechslungen. „Es ist okay gewesen, aber natürlich möchte ich spielen, um der Mannschaft beim Gewinnen zu helfen. Ich möchte viele Tore machen und Vorlagen geben. Ich biete mich an und gebe alles, möchte mich weiter verbessern. Doch es ist nicht meine Entscheidung. Der Trainer macht die Aufstellung und hat die Verantwortung zu sagen, wer spielt“, so Tim Väyrynen, der mit seinem Treffer aber die beste Werbung in eigener Sache betrieb.

Die nächste Woche schätzt der Neu-Rostocker als richtungweisend ein. Drei Partien – in Lotte (Sonnabend), gegen Fortuna Köln (Mitwoch) sowie in Zwickau (20. März) – binnen zehn Tagen stehen für die Norddeutschen an. „Es ist eine wichtige Woche mit drei Spielen. Da müssen wir viele Punkte holen. Oft kann man in solch einer Woche sehen, in welche Richtung es geht. Ich bin sicher, dass wir in Lotte ein gutes Spiel machen“, so der Angreifer.

Trotz der englischen Woche sei es jedoch „wichtig, immer erst von Spiel zu Spiel zu denken, weil man in dieser Liga einfach nichts geschenkt bekommt und immer auf seinem besten Niveau sein muss, um gewinnen zu können“.

Mit diesem Druck kann der Skandinavier aber umgehen, findet ihn sogar positiv: „Für mich ist das kein Problem. Ich persönlich finde, dass das eine gute Sache ist. Da muss man Woche für Woche an jedem Tag, in jedem Training und jedem Spiel alles geben. Dadurch wird man letztlich auch besser.“

Seiner Meinung nach ist es aktuell „ein sehr guter Zeitpunkt, um gegen Lotte zu spielen. Die haben noch das Pokalspiel gegen Dortmund und sind in Gedanken vielleicht ein bisschen weiter und es fehlen möglicherweise ein, zwei Prozent. Wir müssen gut reinkommen, viel laufen und kämpfen und dann das 1:0 machen. Die Unterschiede in der 3. Liga sind sehr klein. Deshalb ist das erste Tor so wichtig, auch für den Kopf“.

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