FC Hansa Rostock : „Unser Auftrag geht weiter“

Shervin Radjabali-Fardi hat sich wie hier gegen Chemnitz auch schon als Torschütze für Hansa verdient gemacht. Fotos: Georg Scharnweber
Shervin Radjabali-Fardi hat sich wie hier gegen Chemnitz auch schon als Torschütze für Hansa verdient gemacht. Fotos: Georg Scharnweber

Hansa-Trainer Andreas Bergmann hält trotz Verpassen des Relegationsplatzes am Ziel fest, mit attraktivem Fußball mehr Fans zu locken

svz.de von
22. März 2014, 08:34 Uhr

Für den FC Hansa scheint die Drittliga-Spielzeit 2013/14 gelaufen. Neun Spieltage vor Saisonende ist für die Rostocker Relegationsplatz drei, den der SV Darmstadt mit zehn Punkten Vorsprung einnimmt, in weite Ferne gerückt. „Die ersten drei Mannschaften sind weg, der Abstand ist zu groß“, stellte Trainer Andreas Bergmann nüchtern fest.

Da drängt sich die Frage auf, welchen Wert die heutige Partie gegen den Tabellenelften MSV Duisburg heute um 14 Uhr vor erwarteten 9000 Zuschauern in der DKB-Arena noch hat? Bergmann gibt darauf eine klare Anwort: „Wir spielen nicht um die goldene Ananas. Das Rumgeheule ist vorbei. Jetzt heißt es, den Mund abzuputzen. Unser Auftrag geht weiter.“

Ein klares Signal des 54-Jährigen, der an seinen ursprünglichen Zielen, attraktiven Fußball zu bieten und mehr Fans ins Stadion zu locken, vehement festhält. „Wir wollen eine Mannschaft entwickeln und arbeiten mit der gleichen Energie weiter“, gibt sich der 54-Jährige kämpferisch.

Auch Abwehrmann Shervin Radjabali-Fardi will in den verbleibenden Partien versuchen, sich neue Ziele zu setzen. „Platz drei war unser Traum, der ist jetzt geplatzt. Jetzt sollten wir zusehen, dass wir uns stabilisieren und unseren Fans mal guten Fußball zeigen. Das haben wir 2014 noch nicht getan.“

Zudem bleibt ein weiterer Anreiz: Würde Hansa die Saison auf Platz vier beenden, wäre man direkt für den DFB-Pokal 2014/15 qualifiziert – und würde damit einem zweiten Verein aus MV ein Ticket sichern. „Viele Teams kämpfen noch um Rang vier. Es wäre gut, die Stellung zu halten und ein klares Zeichen gegenüber der Konkurrenz zu setzen“, so Radjabali-Fardi.

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