FC Hansa Rostock : Uns fehlt einfach der letzte Punch

Viel Kommunikation ist derzeit gefragt. Hier versucht der Sportliche Leiter Uwe Klein, Mittelfeldmann Marcel Gottschling aufzumuntern.
Viel Kommunikation ist derzeit gefragt. Hier versucht der Sportliche Leiter Uwe Klein, Mittelfeldmann Marcel Gottschling aufzumuntern.

Hansas Sportlicher Leiter Uwe Klein zur aktuellen Lage. Keine außergewöhnlichen Maßnahmen vor Mainz-II-Heimspiel geplant

svz.de von
25. November 2015, 08:00 Uhr

13 Spiele ohne Sieg und der Absturz auf einen Abstiegsplatz: Beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock sehnt man das Ende der Negativserie herbei, „doch ein Patentrezept gibt es nicht. Wenn es das geben würde, wäre es ganz einfach“, erklärt Uwe Klein, Sportlicher Leiter der Ostseestädter.

Für den 45-Jährigen steht allerdings fest, dass sich die Hanseaten nur mit harter Arbeit aus ihrer aktuell misslichen Lage befreien können – und das mit Cheftrainer Karsten Baumann. Eine Demission des Coaches steht derzeit nicht zur Debatte. „Man tut gut daran, wenn man in solch einer Situation eng zusammenrückt und als Team durchgeht, auch wenn es schwierig ist. Wir müssen versuchen, den Bock umzustoßen, und die Kleinigkeiten abstellen, die dazu geführt haben, dass wir keine Punkte geholt haben“, erklärt Klein, der mit dem Auftritt des Teams in Erfurt – trotz der 2:3-Schlappe – nicht unzufrieden war: „Ich will das nicht schönreden. Die Serie ist so, wie sie im Moment ist. Aber die Mannschaft rafft sich immer wieder auf und ist gewillt, entsprechende Leistungen zu bringen. Es ist keine Mannschaft, die sich abschlachten oder den Kopf hängen lässt. Man sieht, dass die Jungs wollen und bereit sind, Gas zu geben. Uns fehlt einfach der letzte Punch, um die drei Punkte zu holen, die auch für den Kopf eminent wichtig wären.“

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. So weit ist man beim FC Hansa aber noch nicht. Ein Gang ins Hotel zur noch besseren Fokussierung, wie einen Tag vor dem vergangenen Heimspiel gegen die Würzburger Kickers (0:0), sei momentan nicht geplant.

„Stand jetzt nicht“, so Uwe Klein, der auch sonst davon ausgeht, dass in dieser Woche nichts Außergewöhnliches in der Vorbereitung auf das Heimspiel am Sonnabend gegen Mainz II (14 Uhr Ostseestadion) passiert. „Wir richten den kompletten Fokus auf Mainz 05. Nur das ist wichtig. Alles andere wird beiseite geschoben. Aber auch dort gibt es nur drei Punkte und keine vier oder fünf“, sagt Klein. Vielleicht aber bei einem Erfolg noch einen kleinen„Zusatzzähler“ für die Psyche der Kicker: „Das könnte man schon so sagen.“

Der Sportliche Leiter versucht, bei aller Brisanz der aktuellen Lage relativ nüchtern an die Situation heranzugehen und vor allem nicht in Aktionismus zu verfallen. „Wenn wir in Erfurt gewonnen hätten, würden wir auch nicht sagen, dass alles gut war. Nur weil wir ein Spiel verloren haben, ist jetzt aber auch nicht alles schlecht. Wir sind mit der bislang errungenen Punktausbeute unzufrieden. Das ist ganz klar. Das betrifft uns alle, ob Spieler, Trainer, Fans, Mitglieder oder Verantwortliche“, so Uwe Klein.

Ziemer dabei


Marcel Ziemer (Rückkehr nach Schambeinentzündung) absolvierte gestern das komplette Programm mit der Mannschaft. Vielleicht ist der Angreifer schon eine Option für Sonnabend.

Zweimal im TV

Die Partien in Halle (5. Dezember) sowie gegen Chemnitz (19. Dezember) werden live im MDR-Fernsehen ausgestrahlt.

Zwei Einheiten

Heute stehen für die Profis zwei öffentliche Einheiten um 10 und 14 Uhr an.

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