Hansa in Paderborn : Turbulente Schlussminuten

<p>Stefan Wannenwetsch  (l.) überwindet Torhüter Leopold Zingerle zum 1:1 für Hansa. </p><p> </p>
Foto:
1 von 2

Stefan Wannenwetsch  (l.) überwindet Torhüter Leopold Zingerle zum 1:1 für Hansa.

 

Paderborn erzielt kurz vor Ultimo das 2:1 gegen Hansa Rostock. Zuvor Gelb-Rot für Henning – dann Rot für Väyrynen und Bertels

svz.de von
22. September 2017, 19:00 Uhr

Paderborn Der FC Hansa Rostock verliert das Flutlicht-Spiel am 10. Spieltag der 3. Fußball-Liga beim aktuellen Tabellenführer SC Paderborn mit 1:2 (0:1). Emotional wurde es für Hansa-Trainer Pavel Dotchev, der insgesamt 211-mal für Paderborn auflief und später als SC-Trainer des Jahrhunderts ausgezeichnet wurde, schon vor dem Anpfiff, als er unter tosendem Applaus von dem Publikum empfangen wurde. Doch das Ende der Partie sah er nicht an der Seitenlinie, denn in der 86. Minute wurde der Coach vom Unparteiischen Patrick Ittrich auf die Tribüne verbannt.

Im Gegensatz zum 1:1 gegen Zwickau nahm Dotchev zwei Änderungen vor: Tim Väyrynen ersetzte in der Spitze Soufian Benyamina und Stefan Wannenwetsch rückte auf die rechte Außenbahn für Selcuk Alibaz.  Die erste Halbzeit begann  flott, beide Mannschaften versteckten sich nicht, sondern zeigten, dass es ein ereignisreicher Abend werden könnte. Zuerst war es ein Freistoß, der gefährlich in den Rostocker Strafraum kam.  Aus dem Gewühl zog  Ex-Hanseat Dennis Srbeny aus sechs Metern ab, doch der FCH warf sich  mit Mann und Maus dazwischen (30.). Gut acht Minuten später waren die Gäste nicht ganz so auf der Höhe. Beim Eckstoß verliert Innenverteidiger Julian Riedel das Kopfballduell  und Thomas Bertels netzt  zur Führung ein.  Im Anschluss vergab Marcel Hilßner  zweimal einen möglichen Ausgleich.

Hansa kam hoch motiviert aus der Pause. In der 53. Minute belohnte sich Stefan Wannenwetsch für seine Arbeit  mit dem Ausgleich. Nach einem schönen öffenden Pass von Bischoff hatte der Mittelfeldmann ein bisschen Glück, dass er den Paderborner Schlussmann umspielt und einschieben kann. Im Anschluss häuften sich  Chancen auf beiden Seiten.

Bitter für die Hanseaten: In der 86. Minute musste Bryan Henning nach einem angeblichen Foul an Srbeny mit einer fragwürdigen Gelb-Roten Karte vom Platz. Zwei Minuten später schlug es im Rostocker Tor zum 2:1 ein. Srbeny hatte sich stark durchgesetzt. In der Nachspielzeit überschlugen sich die Ereignisse. Tim Väyrynen sah nach einem Foulspiel eine überzogene Rote Karte. Bertels, der Hilßner an den Hals griff, flog zu recht runter. Am Spielstand änderte sich aber nichts mehr.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen